Schulveranstaltungen und schulische Ereignisse

im Spiegel der regionalen Presse und eigener Beiträge


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2002 bis 2005

21.09.2005

Im November soll die Baustelle Enzianschule winterfest sein

OTZ 21.09.2005

Entkernung abgeschlossen - Dacherneuerung geht zügig voran

Gera (OTZ/J.K.). Im November soll die Enzianschule, die seit Ende Juli saniert und zum künftigen Domizil der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung umgebaut wird, als Winterbaustelle wetterfest sein. Oberbauleiter Peter Gabler und Bauleiter Steven Kellner vom Investor Strabag sind da optimistisch. Und auch Bereichsleiter Wolfgang Schilder sowie Bauleiterin Regina Philips von der städtischen Zentralen Grundstück- und Gebäudewirtschaft (ZGGW) haben keine Zweifel.

Der Stand der Dinge bietet auch keinen Anlass dafür: Abbruch-und Entkernungsarbeiten sind geschafft, notwendige neue Durchbrüche angelegt. Beim Dach, das man dank guter Angebote nicht nur reparieren kann, ist die Erneuerung auf dem Westflügel fertiggestellt. Diese Woche beginnt der nächste Abschnitt und Mitte November wird das gesamte Dach, wie mit dem Denkmalschutz abgestimmt, mit ziegelroten Betondachsteinen neu gedeckt sein.

Nicht nur aufgearbeitet, wie ursprünglich vorgesehen, sondern komplett erneuert werden auch die 400 Fenster des Hauses. Die Kunststofffenster sind in Aufgliederung und Gestaltung den alten Holzfenstern nachempfunden. Die Alufenster mit ihrer großen Höhe werden in Aluminium ausgeführt. Sechs Holzkastenfenster bleiben lediglich im Haupttreppenhaus zum Hof hin erhalten: sozusagen als "Fenster in die Vergangenheit". Auch das Treppenhaus selbst und die Flure bleiben im urprünglichen Zustand erhalten, widerspiegeln den Charakter des Hauses zur Bauzeit. Ostflügel und Hauptgebäude haben schon neue Fenster, in 14 Tagen ist der letzte Abschnitt dran.

Parallel wurde schon die Fassade eingerüstet. An der werden abgeplatzte Stellen des Kratzputzes ersetzt, das Ganze erhält lediglich einen grau-beigen Egalisierungsansstrich, um auch hier das bauzeitliche Aussehen zu erhalten.

Im Haus läuft nun schon die Rohinstallation an: Kabel für Daten und Elektro werden verlegt, Rohre und Leitungen für Heizung und Sanitär, Wasser und Abwasser, die Hausanschlüsse. Große Überraschungen - die immer Geld kosten, sind bislang ausgeblieben, freuen sich alle Beteiligten. Einigen Aufwand erfordert die praktische Umsetzung des neuen Brandschutzkonzeptes im Haus. Alles läuft bisher wie geplant, die Zusammenarbeit zwischen Investor und ZGGW funktioniert nach beiderseitigem Bekunden reibungslos. Die Berufsschüler können 2006 auf ein top saniertes Haus hoffen.


27.07.2005

Geraer Enzianschule wird zur Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung umgebaut

OTZ 27.07.2005

Enzianschule wird nach 50 Jahren auf neu gemacht
Start für Sanierung und Umbau zu Berufsschule

Gera (OTZ/J.K.). Genau 50 Jahre nach Beginn des Wiederaufbaus der im Krieg zerstörten Enzianschule kommt das Haus - nach der Wende Gymnasium - wieder in die Kur. Gestern war offizieller Start für Sanierung und Umbau als künftiges Domizil der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung. In der Bausumme von 3,5 Millionen Euro ist der zum Projekt gehörende Teilumbau der Zwötzener Schule Fritz-Reuter-Straße eingeschlossen.

1500 Schüler in 70 Klassen und ihre 60 Lehrer sollen in einem Jahr in der Enzianstraße Einzug halten können. Dass man dies in hoher Qualität und bei Einhaltung der veranschlagten Kosten schaffen werde, versicherte Prokurist Hartmut Beyer von der Strabag AG Jena. Oberbürgermeister Ralf Rauch (parteilos) hörte das ebenso gern wie Niederlassungsleiter Matthias Burger von der Deutschen Kreditbank AG (DKB). Denn das Vorhaben wird wieder nach dem sogenannten Geraer Modell aus privater Hand realisiert: Die Schule wird dem Investor Strabag - der sich zur Finanzierung der DKB bedient - zum schlüsselfertigen Bauen überlassen. Die Stadt zahlt die Investition in 20 Jahren ab. Und greift dafür nicht zusätzlich in die klamme Stadtkasse, sondern refinanziert das Projekt vollständig aus eingesparten Bewirtschaftungskosten für zwei aufgegebene Schulstandorte: in der Wiesestraße 105, bisher Sitz der Berufsschule, und in der Zwötzener Ackerstraße - die Grundschüler von dort ziehen im Herbst mit unters Dach der dafür hergerichteten Regelschule.

Bernd Kriebitzsch, Chef der städtischen Grundstücks- und Gebäudeverwaltung, bekundete seine Freude, dass in Gera Schulstandorte nicht nur der Demographie geschuldet aufgegeben, sondern andere auch aufgewertet werden. Untermhaus und Debschwitz nannte er als weitere Beispiele. Der OB knüpfte an die Historie der unter Denkmalschutz stehenden zweiten Enzianschule an. Dass daraus nun ein Bildungszentrum werde, mit dem die so wichtige berufliche Bildung in Gera gehalten wird, sei eine gute Sache: "Das Konzept wird aufgehen."


06.07.2005

Projektarbeit an der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung

OTZ 06.07.2005

Gut vorbereitetes Kreditgespräch sichert Maschinen-Finanzierung
Angehende Industrie- und Bankkaufleute kooperieren bei Projekt

Gera (OTZ/J.K.). Steffen Frank lernt bei Max Bögl, Christian Andrea bei Breckle Matratzenbau Weida. Beide sind Industriekaufleute im 3. Lehrjahr, besuchen die Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung in der Geraer Wiesestraße. Gemeinsam haben sie ein Vierteljahr lang ein Projekt vorbereitet und bestritten, das zur neu eingeführten "Geschäftsprozessorientierten Ausbildung" gehört: die "Finanzierung eines Anlagegutes". Und das in Kooperation mit den Bankkauffrauen in spe Carina Lorenz und Tina Gabriel, deren Ausbildungsbetrieb die Commerzbank-Filiale Gera ist.

Das war die Aufgabenstellung: Die beiden Industriekaufmänner sollten sich als Vertreter eines Betriebes um einen möglichst günstigen Kredit von 150 000 Euro für die notwendige Anschaffung einer CNC-Fräsmaschine bemühen. Die Bankvertreterinnen wiederum fühlten ihnen mit dem notwendigen professionellen Hintergrund versorgt und im Kreditgespräch unterstützt durch ihren Ausbilder, Filialdirektor Julian Vonarb - gründlich auf den Zahn, was Firmenlage und -konzept, das konkrete "Anlagegut" und die Kreditsicherheit betrifft.

Die Sache ist gelaufen, der Kredit zu ordentlichen Konditionen bewilligt - die Maschine könnte gekauft werden. Der Bank-Profi bescheinigt den beiden "Firmenvertretern", dass sie gut vorbereitet und mit ordentlich aufbereiteten Unterlagen ins von ihren Gegenübern keineswegs leger geführte Kreditgespräch kamen. Und dass sie dort auch bei zusätzlichen Fragen nicht ins "Schlingern" gerieten. Etwas, das durchaus nicht bei jedem realen Kreditwilligen so ist, wie Julian Vonarb am Rande vermerkt. Grund zur Freude also auch bei den beiden Klassenlehrerinnen Heike Häselbarth und Renate Heiland.

Gestern nun hatten die vier jungen Leute vor ihren Klassenkameraden die abschließende Aufgabe zu bewältigen: Projektpräsentation. Die war nicht minder aufregend als das Kreditgespräch selbst. Und zugleich eine gute Übung für die Praxisprüfung der Industriekaufleute bei der Industrie- und Handelskammer am 14. Juli, denn auch dazu gehört eine Präsentation. Wie genau es mit ihnen nach dem Erhalt des Facharbeiterbriefes weitergeht, konnten alle vier gestern noch nicht sagen; die Bankkauffrauen haben ohnehin noch ein halbes Jahr vor sich. Gezeigt, dass sie "etwas drauf haben", haben sie aber auf alle Fälle schon einmal.


24.02.-27.02.2003

Simulationsspiel "Politik und internationale Sicherheit"

OTZ 06.03.2003

Gymnasiasten erleben spielerisch Weltpolitik
Realitätsnahes Seminar mit der Bundeswehr

Gera (OTZ). Die Klassenstufe 12 des beruflichen Gymnasiums an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - nahm, unterstützt von der Bundeswehr, im Februar an einem realitätsnahen politischen Simulationsspiel "Politik und internationale Sicherheit" auf Schloss Oppurg teil. Geleitet wurde das ungewöhnliche Spiel von den Kapitänleutnants Sven Bürkner und Björn Haberer. Ziel war es, so schreibt Teilnehmerin Katharina Strauß an die OTZ, einen Einblick in das weltpolitische Geschehen zu erlangen, um dessen Zusammenhänge besser zu verstehen. Gruppen von je drei Schülern übernahmen dabei die Rollen von Regierungschefs, Staats- und Wirtschaftsministern in elf Regionen, dazu kamen noch Weltbank, Presse und Umweltschutz. Die Aufgabe der "Jungpolitiker" bestand dann darin, durch kluges wirtschaftliches und politisches Handeln die Situation in ihren Regionen zu stabilisieren oder gar zu verbessern. In jedem Spiel-Jahr wurden die Teilnehmer mit neuen Problemen und Aufgaben konfrontiert, was nach Einschätzung von Katharina Strauß auch eine völlig neue Art des Lernens vermittelte. Den Klassen BG 012/13 hat das Seminar sehr gut gefallen, schreibt sie und dankt zugleich Seminarleitern und Lehrern für die Exkursion.


29.01.2003

"Tag der offenen Tür"

OTZ 30.01.2003

Wahlschulformen am Tag der offenen Tür vorgestellt
Berufsschule Wiesestraße gut besucht

Gera (OTZ/S.B.). Vorrangig die Wahlschulformen - Berufliches Gymnasium Wirtschaft bzw. Technik, Fachoberschule und Berufsfachschule Technik - standen gestern im Mittelpunkt des Tages der offenen Tür in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung in der Wiesestraße.
Die Resonanz war wieder gut, schätzt Gudrun Rüdiger, die stellvertretende Schulleiterin ein. Im Mittelpunkt des Interesses stehen nach wie vor das berufliche Gymnasium, vor allem in der Fachrichtung Wirtschaft mit derzeit ca. 150 Schülern, so Oberstufenleiterin Marlies Bönsch. Fast gleichwertig habe sich die Fachoberschule Wirtschaft entwickelt, die im letzten Schuljahr sogar dreizügig gelaufen sei. Außerdem absolvieren Azubis verschiedener Berufsrichtungen hier ihre theoretische Ausbildung, brauchen dafür aber zuvor einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen. Entsprechend vielfältig waren gestern auch die Interessen der jungen Besucher. So hat Stefan Schleusing aus der 9. Klasse der Biermannschule noch keine konkreten Berufsvorstellungen und wollte sich erst einmal allgemein informieren. Der 22-jährige Sozialversicherungsfachangestellte Gorden Kark aus Berlin will später studieren und erst einmal die Fachhochschulreife erlangen. Und weil seine Freundin in Gera wohnt, möchte er das hier tun. Sindy Hauschild schließlich, die die 9. Klasse in der Debschwitzer Schule besucht, interessiert sich für die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Denn die 15-Jährige weiß seit der 6. Klasse, dass sie später mal einen "eigenen Laden", am liebsten eine Boutique, führen möchte.


31.01.2002

Gespräch mit dem Oberbürgermeisterder Stadt Gera, Ralf Rauch, über die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Gera von 1990 bis heute

Auswertung

Der Bürgermeister ist sehr offen und persönlich mit uns in Kontakt getreten. Er hat uns über die wirtschaftliche Lage von Gera sehr genau informiert, konnte uns alle Fragen beantworten und ist mit Verständnis unseren Problemen entgegengekommen.
Wir bedanken uns recht herzlich beim OB Herrn Rauch und freuen uns sehr auf ein nächstes Gespräch.


13.02.2002

"Tag der offenen Tür"

OTZ 14.02.2002

Großer Andrang in der Berufsschule Wiesestraße
Informationen über Wahlschulformen

Gera (OTZ/fi). Immer neue Klassenzimmer mussten aufgeschlossen und fortlaufend zusätzliche Stühle heran geschafft werden, damit am gestrigen Tag der offenen Tür in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung alle Interessenten Platz fanden. Trotzdem mussten bei der ersten Veranstaltung 16 Uhr einige mit Stehplätzen Vorlieb nehmen oder aber auf den nächsten "Durchgang'" 17 Uhr warten.
Gelohnt hat sich das Kommen und das Warten nach Auskunft von Schülern und Eltern auf jeden Fall. So auch für Katharina Brem, Schülerin der 10. Klasse der Schillerschule in Ronneburg. Sie war mit Mutti Sabine gekommen, um sich über Details der Bildungsrichtungen berufliches Gymnasium oder Fachoberschule ein umfassenden Bild zu machen.
In kurzen Einführungsvorträgen wurde über die Schule und die möglichen Wahlschulformen wie berufliches Gymnasium, Fachoberschule und Berufsfachschule sowie die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen informiert. Denn wie Schulleiter Gerolf Eberwein darlegte, liege es in der freien Entscheidung der Schülerinnen und Schüler, für welchen weiteren Bildungsweg sie sich nach der Grundschule, der Real-, Haupt oder Regelschule entscheiden Er könne da auch keine Empfehlungen geben. Für die Berufsfachschule, das ist für die Schule jetzt schon absehbar, werde es die doppelte Anzahl an Anmeldungen geben. Es müsse also eine Auswahl vorgenommen werden entsprechend der Leistungen.
An der Berufsbildenden Schule in der Wiesesstraße werden derzeit in über 80 Klassen 1700 Schülerinnen und Schüler von 55 Lehrern unterrichtet. Auf dem 1400 Quadratmeter großen Gelände befindet sich auch eine Turnhalle.




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