Schulveranstaltungen und schulische Ereignisse

im Spiegel der regionalen Presse und eigener Beiträge


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01.12.2013

Schulen profitieren von Spenden

OTZ 02.12.2013

Sparkassenchefs übergeben 75 000 Euro an Stadt Gera und Landkreis Greiz. Interaktive Tafeln werden gekauft.

Gera (OTZ/M. Gerlach). Fünf Schulen aus der Stadt Gera und dem Landkreis Greiz sind die Empfänger von 75000 Euro, die als Spende der Thüringer Sparkassen am Freitagabend übergeben wurden. Vor einer Benefizaufführung des Musicals Anatevka im Geraer Theater wurden die Spendenschecks an Geras Oberbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos) und die Landrätin des Landkreises Greiz, Martina Schweinsburg (CDU), übergeben.

Das Geld kommt der Debschwitzer Schule, der Bergschule, dem Zabelgymnasium und der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung in Gera zugute. 37 500 Euro gehen an das Zeulenrodaer Friedrich-Schiller-Gymnasium.

Die Auswahl, wer von der Spende profitiert, wurde von den zuständigen Behörden in Stadt und Landkreis sowie der Sparkasse Gera-Greiz getroffen. Mit dem Geld sollen interaktive Tafeln angeschafft werden. Mit dem Einsatz digitaler Medien, so die Pädagogen, steige die Medienkompetenz der Schüler.

Die Spendengelder stammen aus dem Zweckertrag des PS-Los-Sparens der Thüringer Sparkassen. Denn: "In jedem Lospreis ist zugleich ein Spendenanteil enthalten", sagt Vorstandsmitglied Frank Emrich. 32000 Lose halten die Kunden der Sparkasse Gera-Greiz. In ganz Thüringen seien es, Bank-Angaben zufolge, eine halbe Million Lose.


22.11.2013

IHK ehrte die Prüfungsbesten des Jahrgangs 2013

Die IHK Ostthüringen zu Gera ehrte die prüfungsbesten Auszubildenden des Jahrgangs 2013.
Unsere Berufsschule war mit 5 Berufen erfolgreich vertreten.

Kauffrau für Bürokommunikation: Sarah Tretner
Industriekauffrau: Nadine Heeling
Bankkaufmann: Christian Schütze
Immobilienkaufmann: Mark Dörfler
Kaufmann für Versicherung und Finanzen: Andre Broßmann

Christian Schütze, Mark Dörfler und Andre Broßmann wurden darüber hinaus Prüfungsbeste des Landes Thüringen.

IHK Urkunde

06.11.2013

Immobilientag 2013 in Erfurt

Im Rahmen unserer Ausbildung als Immobilienkaufmann/-frau haben wir mit unserer Klasse Immo 11 am 06.11.2013 einen Ausflug zum Immobilientag 2013 nach Erfurt unternommen.

Thueringer Immobilientag 2013

Gespannt hörten wir den Vorträgen der einzelnen Referenten zu und nahmen interessante Erfahrungen und Informationen mit.

Gruppenfoto Immo 11

Berufsschulklasse Immo 11 der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor -

(Fotos und Text: Immo 11)


05.11.2013

Ausstellung "Es gibt hier keine Kinder"

OTZ 02.11.2013

Thomas Geve und seine furchtbare Kindheit

Gera (OTZ). Unter dem Titel "Es gibt hier keine Kinder" werden in Gera die Zeichnungen vom KZ-Überlebenden Thomas Greve gezeigt. Die Ausstellung und die Begegnungen mit Thomas Geve waren in der Volkshochschule "Aenne Biermann" geplant. Doch über 600 Schüler aus den Schulen Geras und Umgebung meldeten sich für ein Treffen mit dem interessanten Mann an. Deshalb verlegten Interkultureller Verein und Volkshochschule die Veranstaltung in die Aula der Berufsschule Wirtschaft/ Verwaltung, Enzianstraße 18.

Am 4. November, 17 Uhr wird die erschütternde Ausstellung eröffnet. Sie ist vom 5. bis 8. November von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Ab 8 Uhr bis 12.30 Uhr erzählt Thomas Geve Schülern der 8. bis 10. Klassen von seiner Kindheit in Konzentrationslagern. Weitere Treffen sind am 6. November ab 18 Uhr im Jugendhaus Shalom und am 9. November von 11.30 Uhr bis 13 Uhr in der Volkshochschule geplant, die für alle Interessierten offen sind. Seine Zeichnungen werden vom 11. bis 15. November in der Volkshochschule von 10 Uhr bis 17 Uhr ausgestellt.

Als Kind einer jüdischen Familie war Geve im Alter von 13 Jahren in verschiedenen KZ inhaftiert. Im KZ Buchenwald wurde er 1945 befreit. Jedoch musste er im Lager bleiben, bis sein Gesundheitszustand die Entlassung erlaubte. Er begann zu zeichnen und dokumentierte in Bildern die Lagerwelt und das Alltagsleben im KZ. So entstanden in zwei Monaten 82 Buntstiftzeichnungen des "kindlichen Historikers", wie er sich selbst bezeichnet. Er wanderte nach Israel aus. Jetzt, mit über 80 Jahren, hält er in Schulen überall auf der Welt das Gedenken an den Holocaust wach und berichtet als Zeitzeuge über das Grauen in den Konzentrationslagern der Nazis.

Die Ausstellung läuft im Bundesprogramm Toleranz fördern, Kompetenz stärken. Infos beim Interkulturellen Verein, Telefon (0365)7119082.

Es gibt hier keine Kinder

Schuleigene Fotos

10.10.2013

Mit 22 schon ganz schön herum gekommen

OTZ 10.10.2013

Zivi in Italien, Uni in Österreich, Auslandsjahr in Südafrika: Lucas Buchda aus Schwarzbach berichtet.

Gera (OTZ). Direkt nach meinem Abitur an der "Staatlichen Berufsbildenden Schule für Wirtschaft/Verwaltung - Gera", startete ich meinen Zivildienst in Italien. Ich wollte was anderes sehen und hören, aber trotzdem "nah" an Zuhause sein. Die Entscheidung, in Europa zu bleiben, war klar. In diesen zwölf Monaten habe ich eine aufregende und lehrreiche Zeit im "Verein für Kinderspielplätze und Erholung" in Bolzano (Südtirol) erlebt (www.vke.it).

Gefördert wird dieses Programm des "europäischen Freiwilligendienst" über den deutschen Staat. Fazit: Mein erstes Jahr im Ausland ein Erfolg in allen Bereichen. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Nach vielen Sonnenstunden, sensationellen kulinarischen Erlebnissen und einer neu erlernten Sprache "Italienisch" habe ich mich wieder für das Ausland entschieden.

Es ging nach Wien um das Studium "Kultur und Kommunikationswissenschaften im mehrsprachigen Kontext" an der dortigen Universität zu beginnen. Hier habe ich in den vergangenen zwei Jahren allerhand lernen können und müssen. Doch all das war mir noch immer nicht genug. Der Traum, nach Afrika und vor allem Südafrika (Kapstadt) zu reisen - gar dort zu leben - gewann immer mehr an Bedeutung. Warum nicht Weihnachten und Geburtstag mal in der Sonne verbringen. Andere Kulturen, Sitten, Bräuche, Lebenseinstellungen, das Land und die Leute kennenlernen.

Vor einigen Tagen ging der Flieger. Ich habe es geschafft, mich unter vielen Bewerbern in der Organisation "South African German Networks" zu behaupten und eine Stelle für ein Jahr als "Volunteer" bekommen (www.sage-net.org).

Im Februar fanden Bewerbungsgespräche, Interviews und Vorstellungsrunden in Berlin statt, wo die Organisation ihren Sitz hat. Runde für Runde sind immer wieder Bewerber weggefallen. Die Aufregung stieg ins Unermessliche. Doch dann die Email: "Sie sind dabei." Auch hier handelt es sich um ein gefördertes Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (www.bmz.de).

Junge und sozial engagierte Menschen haben hier die Möglichkeit, in verschiedensten Fachrichtungen und Ländern in einer völlig neuen Umgebung zu arbeiten und zu lernen. Da ich mich im Studium viel mit internationalen Beziehungen und Kommunikation beschäftige, war für mich klar in diesem Bereich anzuknüpfen. Mein Projekt ist eine Tanzschule in Kapstadt, die Kindern aus den Townships die Möglichkeit bietet, eine Tanzausbildung zu absolvieren. Ganz egal ob Ballett, Modern Dance oder Jazzdance.

Doch nicht nur Tanzen und Unterrichten sind Aufgaben an einer solch großen Schule wie der in Kapstadt. Events werden geplant, Sponsoren gesucht, Interviews für Medien gegeben und Veranstalter getroffen. Genau mein Job. Bei "DanceForAll" unterstütze ich die Marketing-Abteilung (www.danceforall.co.za).

Neben Englisch ist Afrikaans eine der Landessprachen, die wohl auch für mich eine neue Herausforderung darstellt. Neben meiner Arbeit besuche ich für ein Semester die "University of Capetown", um die Praxis mit Theorie zu untermauern. Ich kann selbst noch gar nicht richtig realisieren und glauben, was ich mit 22 Jahren schon alles erleben durfte und darf.

Bis bald, totsiens (Afrikaans), see you later.

Lucas Buchda


05.09.2013

Politik verstehen und mitgestalten

OTZ 05.09.2013

Stadt-Schülersprecher Andreas Schmoock macht sich für die Etablierung eines Jugendparlamentes stark. Er moderiert ein Treffen, bei dem der Saalfelder Kinder- und Jugendausschuss zum Thema "ausgequetscht" werden darf.

Gera (OTZ/M. Hilbert). Andreas Schmoock (24) ist Schülersprecher der Stadt Gera. Der Schüler der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung moderiert am Donnerstag, 19. September, um 14 Uhr, im Jugendclub C-One in der Tonhalle ein Treffen für junge Leute, die an einem Jugendparlament interessiert sind. Zu Gast sein werden Jugendliche des Kinder- und Jugendausschusses aus Saalfeld, wo es diese Form der Mitwirkung schon seit 2008 gibt.

Haben Sie sich schon einmal eine Geraer Stadtratssitzung angeschaut?
Nein, im Stadtrat saß ich noch nicht, aber als Schülersprecher der Stadt Gera bin ich Beisitzer im Jugendhilfeausschuss.

In Sachen Verständlichkeit sind die Gremien aber allesamt nicht unbedingt das Heilmittel gegen die Politikverdrossenheit der Jugend...
Richtig, die Flut der Informationen in den Ausschüssen ist enorm. Als jugendlicher Schüler dort Anschluss zu finden ist nicht wirklich einfach. In den Ausschüssen wird vor allem mit Zahlen oder Projektentwürfen gearbeitet. Es ist schwierig so ein Verständnis für die Zahlen und Projekte zu entwickeln und sich somit auch mit einzubringen.

Deshalb machen Sie sich für ein Jugendparlament stark?
Genau, das kann ein Zwischenschritt sein, um das Verständnis der Jugend für die Politik zu verbessern, um gleichzeitig aber auch eine junge Perspektive in die politische Arbeit zu bringen. Viele, die schon lange in den Ämtern dabei sind, sehen vielleicht nicht das, was in den Augen der Jugend wichtig ist.

Das wäre zum Beispiel?
Naja, beispielsweise ansprechende Veranstaltungen und Veranstaltungsflächen schaffen, die für die Jugend interessant sind. Ich muss da an das Jugendhaus Shalom denken, wo ein Seniorenheim davor steht, man also mit der Lautstärke hier vermehrt Rücksicht nehmen muss. Ein anderes Thema wäre eine Skaterhalle für den Winter. Sowas könnte man mit dem Jugendparlament angehen.

Wann werden sich die Jugendlichen der Stadt denn in die Politik einschalten? Wie weit ist das Jugendparlament?
Wir sind noch komplett in der Planungsphase. Die Oberbürgermeisterin hat ja den Wunsch geäußert, so etwas zu etablieren. Der Stadtjugendring hat dazu ja bereits so eine Art Ideenworkshop veranstaltet. Schülersprecher und Schüler sind dazu angesprochen worden. Allerdings war die Resonanz verhalten. Es ist auch nicht klar, ob nun Jugendparlament, -ausschuss oder -kommission der beste Weg ist.

Deshalb jetzt ein neuer Anlauf - mit Saalfelder Hilfe.
Richtig, wir wollen uns am Saalfelder Kinder- und Jugendausschuss orientieren. Deshalb haben wir uns Jugendliche von dort eingeladen, die unsere Fragen beantworten wollen. Sie sollen uns den Aufbau, die Aufgaben und mögliche Hierarchien erklären und beispielsweise auch, wie sie Nachwuchs gewinnen, damit das Jugendparlament nicht nur eine vorübergehende Einrichtung ist.

Glauben Sie, das es in Gera genug interessierte junge Leute gibt, dass sich so etwas dauerhaft etablieren kann?
Ich hoffe es, dass es genügend gibt. Es wäre ärgerlich, wenn der Aufwand umsonst wäre. Im Idealfall sollten sie vom Alter her unterschiedlich sein, sollten immer wieder Jüngere dazukommen.

Haben Sie schon in Ihrem Freundeskreis geworben?
Da ich als Schüler schon etwas älter bin, habe ich fast nur Freunde, die schon arbeiten und dafür keine Zeit haben. Ich denke, Schüler und Studenten sind die Zielgruppe, aber natürlich gern auch Arbeitende die Zeit und Lust haben.

Was ist das Ziel des Jugendparlamentes in Gera - soll es ein Planspiel sein, wie Politik funktioniert, oder geht es auch um konkrete Mitbestimmung?
Beides. Natürlich soll es zum einen das Interesse an und das Verständnis für die Politik wecken. Zum anderen geht es aber auch darum, das Heimatgefühl zu stärken. Indem man beginnt, an der Gestaltung seiner Heimat mitzuwirken.


04.09.2013

Den Schritt ins Berufsleben gemeistert

OTZ 04.09.2013

20 Sozialversicherungsfachangestellte schließen ihre Ausbildung bei der Rentenversicherung in Gera erfolgreich ab

Gera (OTZ). Festlich ging es im Hause der Deutschen Rentenversicherung Bund kürzlich zu. Der erfreuliche Anlass: 20 junge Menschen haben ihre Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte erfolgreich beendet.

16 Absolventen haben das Übernahmeangebot der Rentenversicherung Bund angenommen. Acht von ihnen hatten die Möglichkeit genutzt, ihre Ausbildungszeit um ein halbes Jahr zu verkürzen. Eine Absolventin erreichte die Note "sehr gut".

In einer Feierstunde beglückwünschte Thomas Hubensteiner, Leiter der Geraer Dienststelle, die jungen Menschen und überraschte die Bestplatzierte mit einem Blumenstrauß. Eine weitere Auszeichnung erhielt die Absolventin mit dem besten Berufsschulabschluss vom Förderverein der Berufsschule.

Die dreijährige Ausbildungszeit hatte durchaus einige Höhepunkte aufzuweisen, zuletzt ein vierwöchiges Projekt in Irland.

Die Abschlussprüfungen hatten es diesmal nicht nur fachlich in sich: Durch das Elsterhochwasser Anfang Juni hatte mancher Prüfling Not, rechtzeitig oder überhaupt zur Prüfung zu erscheinen. Für die Ausbilder der Rentenversicherung geht es nahtlos weiter: Am Montag wurden 25 neue Auszubildende begrüßt.


06.06.2013

Schüler helfen Tennisverein nach dem "Jahrhunderthochwasser" 2013

Bild 1

Alle acht Tennisplätze standen Montagmorgen fast einen halben Meter unter Wasser. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 4000 Euro geschätzt. Ein Baum vom Gelände der Villa Jahr war entwurzelt und auf das Dach des Vereinshauses gefallen. Feiner dunkelgrauer Schlamm hat sich mit dem Ziegelmehl verbunden und muss nun sehr aufwändig in Handarbeit abgekehrt bzw. abgelöst werden. So wird nun eine zweite Frühjahrsinstandsetzung der Plätze erforderlich und dazu werden wieder rund 10 Tonnen Ziegelmehl gebraucht. Donnerstag kam Vereinsmitglied Heinz Schuster mit seinen Schülern der Klassen BG 11 und 12 vom beruflichen Gymnasium für Wirtschaft/Verwaltung. Sie leisteten während ihres Unterrichtsausfalls wertvolle Hilfe.

(Fotos: Thomas Seyfarth, Text: Klaus Flögel)

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15.05.2013

Lernen am anderen Ort: BMW-Werk Leipzig

Am 15.05.2013 besuchte unsere Klasse BK 11 das BMW-Werk in Leipzig. Nach 1-stündiger Zug- und anschließender Busfahrt kamen wir gegen Mittag dort an. Ausgestattet mit Schutzbrillen, Headsets und Besucherausweisen konnte die Führung beginnen.

Der kompetente junger Mann, welcher unsere Klasse durch das Werk begleitete, zeigte uns zuerst die Herstellung der Karosserie und erläuterte anschaulich die Fertigung einzelner Teile durch Roboter mit geringer Hilfe der menschlichen Fachkräfte. Schon dort wurde uns die hohe Qualität von BMW ersichtlich.

Mit zusätzlicher Schutzkleidung ausgerüstet, besuchten wir anschließend die Lackiererei. Auch hier wird ein großer Teil der Produktion durch Roboter erledigt, natürlich stets unter Aufsicht fachkompetenter Mitarbeiter. Zum Schluss befanden wir uns in der Endmontage. Dort beeindruckten Schnelligkeit und Genauigkeit, mit der die Beschäftigten ihre Arbeit verrichten, zum Beispiel bei der Verlegung des Kabelbaumes.

Das Highlight der Führung war für uns ein Probesitzen im BMW X1. Anschließend erfuhren wir noch etwas über die Zukunftsvisionen der Automobilherstellung, bevor wir unsere Heimreise antraten.

(Text: Klasse BK 11)


26.04.2013

Stolzer 2. Platz bei "KlarSicht" - MitmachParcours zu Tabak und Alkohol

Am 26. April hatten die Schüler der Klasse BFS 12 die Gelegenheit, sich in der Turnhalle der 4. Regelschule an der Präventionsveranstaltung "KlarSicht" zum Thema Tabak und Alkohol zu beteiligen. Klar sehen, den Durchblick bewahren und sich nichts vormachen, unter dieser Zielstellung hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den interaktiven MitmachParcours zu Tabak und Alkohol entwickelt.

Gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Frau Schneeweiß und der Schulsozialbegleiterin Frau Meisel war die Klasse BFS 12 vor Ort, um sich aktiv an den jeweiligen Stationen zu beteiligen. Wichtig war, zu erkennen, dass es für Prävention nie zu früh ist. Immer früher müssen sich Kinder und Jugendliche in der heutigen Gesellschaft mit Alkohol und Zigaretten auseinandersetzen. Der schlechten Vorbildwirkung in der Familie, bei Freunden und verstärkt durch die Werbung muss frühzeitig entgegen getreten werden. Unsere Schüler haben sich das Genuss- und Konsumverhalten bewusst gemacht. Ihnen wurden Entscheidungshilfen für gesundheitsförderndes Verhalten angeboten und über die Wirkungen sowie Suchtpotenziale aufgeklärt. Alle Teilnehmer wurden für Schutzmechanismen sensibilisiert.

Die Klassen traten in einen Wettbewerb ein. Nur knapp verfehlte unsere BFS 12 den 1. Platz. Aber auch über den 2. Platz waren wir alle sehr stolz. Die 3 Studenten, die derzeit an unserer Schule zu Gast sind, hatten ebenfalls Gelegenheit, sich zu informieren und in einen regen Erfahrungsaustausch zu treten, um die soziale Komponente bezüglich ihrer gestellten Aufgaben besser einschätzen zu können. Nicht zuletzt wurde mit dieser Veranstaltung wieder ein Beitrag zur Festigung des Klassenverbandes geleistet.

(Fotos und Text: Daniela Schneeweiß)

Praxistag einmal anders

Schuleigene Fotos

11.04.2013

Der Stapel-König aus Gera

OTZ 11.04.2013

Maximilian Odia kehrt mit drei Titeln aus den USA von der Weltmeisterschaft im Becherstapeln zurück. In einer Disziplin hat er sogar einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Gera (OTZ/T. Zippel). Als dreifacher Weltmeister ist Maximilian Odia aus den USA zurückgekehrt. Der 19-jährige Geraer betreibt den hierzulande exotischen Sport des Becherstapelns und räumte in seiner Altersklasse fast alle Preise ab, die ausgeschrieben waren.

Beim "Sport Stacking" geht es darum, möglichst schnell vorgegebene Figuren aus Bechern zu bauen. Bei der Variante "3-3-3" werden beispielsweise neun Becher in drei kleinen Pyramiden formiert und anschließend wieder abgebaut. Für diese Disziplin benötigte Odia in Florida nur 1,88 Sekunden. "Das war zugleich der Weltrekord in meiner Altersklasse", berichtet der Gymnasiast, der sich seit 2009 in seiner Freizeit dem Becherstapeln widmet...

Odia bringt zwar viele Medaillen mit nach Hause, dotiert sind die Preise aber nicht. Den Wettbewerb will er dennoch nicht missen und nahm daran teil, obwohl zu Hause gerade die heiße Phase des Abiturs beginnt. Das Vorabitur in Deutsch, eine Bio-Kursarbeit und eine Mathe-Leistungskontrolle muss er nach seiner 13-tägigen Reise nachholen...

Ob er 2014 seine Titel verteidigen kann, steht in den Sternen. "Im Sommer will ich eine Ausbildung beginnen. Mal sehen, ob ich nächstes Jahr Urlaub für den Wettkampf bekomme."

Maximilian Odia

Maximilian Odia (BG 10-2)


30.01.2013

Ein Geschäftsalltag in der Übungsfirma mit integriertem Fachseminar zum Thema Grundzüge des Finanz A-B-Cs

Ein fachspezifisches Highlight der besonderen Art erlebten die SchülerInnen der Klasse BFS 11 am 30.01.2013 in unserer Übungsfirma "Gera Unterwegs! GmbH".

Der Praxistag begann mit alltäglichen Geschäftsabläufen in den jeweiligen Abteilungen der Übungsfirma. Es galt die letzte Hürde vor dem Abteilungstest zu nehmen, dessen Bewertungen für das Bewerbungszeugnis von hoher Relevanz sind. Zahlreiche Kundenaufträge waren zu erledigen, um nicht in Lieferungsverzug zu geraten. Darüber hinaus mussten eingehende Lieferungen und Rechnungen bearbeitet werden. Shawn Becker sorgte sich in der Personalabteilung um die pünktliche Zahlung der Gehälter für Januar 2013 und in der Buchhaltung mussten bereits gezahlte Rechnungen nach buchhalterischen Grundsätzen ausgebucht werden. Im Sekretariat häufte sich die ausgehende Post zur Weiterleitung über die Zentrale der Bayrischen Wirtschaftsschulen in Memmingen an alle Geschäftspartner anderer Übungsfirmen in Thüringen und Bayern.

Vorzeitig war das Arbeitspensum zu erledigen, denn im Anschluss hatte die Geschäftsführerin Frau Daniela Schneeweiß zu einem Seminar zum Thema "Finanz A-B-C" eingeladen. Zu Gast war Herr Julian Vonarb von der Geschäftsführung der Commerzbank AG, Filiale Gera. Gleich mit Seminarbeginn war ein hoher Aufmerksamkeitsgrad zu spüren. Erwartungsvoll blickten die SchülerInnen auf die Agenda, welche im Vorfeld zwischen Frau Schneeweiß und Herrn Vonarb vereinbart wurde:

  1. Die Struktur der Bankenlandschaft
  2. Was ist ein Girokonto?
  3. Regelmäßige Sparmöglichkeiten
  4. Altersvorsorge

In lebendiger und praxisrelevanter Art bezog Herr Vonarb alle Teilnehmer in den Seminarverlauf ein. Einen besonderen Stellenwert nahm die Thematik "Girokonto als Kontokorrentkonto des Zahlungsverkehrs für den bargeldlosen Zahlungsverkehr" ein. Zahlenbeispiele ließen die Teilnehmer staunen, wenn es darum ging, zu erkennen, wie sich mit einem monatlich einmaligen Gehaltseingang der Kontostand allein durch die Zahlung von festen Kosten des Kontoinhabers reduziert. Sehr bildhaft und methodisch vielseitig wurde dargestellt, wie schnell die Grenze "0" erreicht ist und die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Dispositionskredites folgt. An dieser Stelle mahnte Herr Vonarb buchstäblich an, sich sehr genau zu überlegen, ob und für welche Kosten diese Entscheidung überhaupt getroffen werden soll. Zinsen bis zu 14 % ergaben schlussendlich Summen, die mit dem genannten Ausgangsgehalt bei gleichbleibenden Zahlungsausgängen nicht einzuholen sind. An jener Stelle erfuhren die SchülerInnen auch, was ein Pfändungsschutzkonto ist.

Eingebunden wurde auch die Notwendigkeit der rechtszeitigen Altersvorsorge in Bezug auf Möglichkeiten der privaten Zusatzvorsorge. Welche Varianten auch greifen können, um staatlich geförderte Leistungen und Zulagen zu nutzen musste für dieses Seminar leider noch offen bleiben. Die Zeit verging für die Teilnehmer so schnell, dass alle freiwillig sogar auf die Pause verzichteten. Felix Starke, Bryn Kahnes und Sarah Schütze gaben gern ein abschließendes Feedback zu dieser gelungenen Veranstaltung. Frau Schneeweiß bedankte sich im Namen unserer Schule und der Klasse BFS 11 für einen weiteren Part der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Commerzbank AG Filiale Gera.

(Fotos und Text: Daniela Schneeweiß)

Praxistag einmal anders

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