Schulveranstaltungen und schulische Ereignisse

im Spiegel der regionalen Presse und eigener Beiträge


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10.12.2015

Schulklassen für Bahnhofsquiz gesucht und gefunden

Unter der Rubrik: "Schulklassen für Bahnhofsquiz gesucht" warben die Deutsche Bahn und die Erfurter Bahn für ein großes Bahnhofsfest am 10.12.2015 auf dem Geraer Hauptbahnhof.

Zahlreiche Angebote richteten sich direkt an Jugendliche. Ursprünglich interessierten sich die Schüler der Klasse BFS 15 insbesondere für den Berufsbildungsstand Erfurter Bahn/DB AG aber ein Quiz wollten sich die Fachpraxislehrerinnen Frau Schneeweiß und Frau Lange mit ihren Schülern auch nicht entgehen lassen.

Die Schüler nutzten vorerst das sehr vielseitig organisierte Programm indem sie bspw. Pendelfahrten unternahmen und Gelegenheit bekamen, sich von Lehrlockführern das Cockpit eines Regioshuttles erklären zu lassen. Wer nicht pendeln wollte, hatte in einem historischen Bahnsimulator mit unterstützter PC Technik die Möglichkeit eine eigene Fahrt zu unternehmen. Ausbilder der DB informierten über Ausbildungsmöglichkeiten und die Schüler waren erstaunt, welche Vielfalt an Berufen ausgebildet werden.

Unterstützt von "Antenne Thüringen" wurde auf der Bühne eine Fahrradversteigerung aus Fundsachen moderiert. Der Schüler und Klassensprecher Oliver Hollstein ersteigerte ein "Diamand Rad" für 2,50 €.

Schüler der Klasse BFS 15

Zum Abschluss beteiligte sich die Klasse am angekündigten Bahnhofsquiz. Es waren Fragen rund um die DB zu beantworten. Im Ergebnis gewann unsere Klasse BFS 15 den begehrten Gutschein für eine Klassenfahrt nach Leipzig, welcher im Jahr 2016 eingelöst werden soll.

(Text und Foto: Daniela Schneeweiß)


25.11.2015

Staatliche Berufsbildende Schule Wirtschaft/Verwaltung trägt ab heute Namen Dr. Eduard Amthor

Schüler erarbeiteten in Vorbereitung der Namensgebung Schulchronik - Neues Schulschild sponsert Förderverein

Der Name "Staatliche Berufsbildende Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - Dr. Eduard Amthor" wurde der Berufsbildenden Schule mit Standort in der Enzianstraße 18 am 25. November im Rahmen einer Feierstunde verliehen.

Sozialdezernentin Sandra Schöneich überreichte die Urkunde dazu an den Schulleiter Joachim Block. Das neue Schulschild wurde über den Förderverein der Schule gesponsert. Es wurde feierlich während der Namensgebung enthüllt.

Urkunde zur Namensgebung

Dezernentin Sandra Schöneich beglückwünschte im Namen der Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn Lehrerkollegium und Schüler zur Namensgebung und dankte ihnen für ihre engagierte Arbeit. "Mit der Namensgebung schlagen wir eine Brücke aus der Vergangenheit, in der Gera zu den reichsten Städten Deutschlands gehörte, in die Gegenwart und Zukunft. Wir setzen in unserer Stadt auf Wirtschaft und Bildung. Dazu gehört es, das Leben und Wirken verdienstvoller Persönlichkeiten, die genau dieses Leitbild verkörpern, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wirtschaft und Bildung finden auch in dieser Berufsschule auf hervorragende Weise zusammen", so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. "Es hätte keinen zutreffenderen Namen für die Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung geben können als den von Dr. Amthor. Mit seinem Wirken identifiziert sich Ihre Schulfamilie. Wo Identität und Identifikation möglich sind, entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Die Stadt Gera wünscht der Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung Dr. Eduard Amthor eine gute Zukunft und ihren Absolventen Glück und Erfolg im Beruf und im privaten Leben."

Auch Schulleiter Joachim Block ist stolz auf die Namensgebung: "Ich freue mich sehr, dass das Bemühen meiner Vorgänger nun endlich von Erfolg gekrönt sein wird. Bereits seit 1990 gab es Bestrebungen, der Wirtschaftsschule, wie die SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - im Volksmund genannt wird, den Namen "Dr. Eduard Amthor" zu verleihen. Heute ist es nun soweit. Der Name des Gründers der ersten "Höheren Handelsschule und Handelsakademie" wird uns Verpflichtung sein, mit ausgezeichneten Ergebnissen seine Grundidee der Ausbildung fortzuführen. Neben der Amthorstraße und dem Amthordurchgang wird es jetzt in Gera auch die Amthorschule geben."

Die Schulkonferenz hatte bereits am 19. Januar dieses Jahres dem Namenszusatz Dr. Eduard Amthor einstimmig grünes Licht gegeben. Die Pädagogen der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera arbeiteten in den vergangenen drei Jahren intensiv daran, die Identifikation der Schüler, Lehrer und Bildungspartner mit der Schule und mit der Stadt Gera zu erhöhen. Ein Baustein dabei ist die Namensgebung der Schule. In einer umfangreichen Arbeit haben die Schülerinnen und Schüler eine Schulchronik erstellt und dabei die "Wurzeln" der Schule erforscht. Diese liegen in der 1854 gegründeten "Amthorschen Handelsschule", die bereits zu jener Zeit dem heutigen kaufmännischen berufsbildenden Schwerpunkt prägte. Die von Dr. Eduard Amthor gegründete Handelsschule erarbeitete sich einen angesehenen Ruf weit über die Stadtgrenzen von Gera hinaus und diesen guten Ruf hat sie auch heute noch als größte berufsbildende Schule im Berufsfeld Wirtschaft/Verwaltung in Ostthüringen.

Um die Verdienste Amthors sowohl für die Schule, für das Berufsfeld Wirtschaft/Verwaltung und auch für die Stadt Gera zu würdigen, benennt sich nun die Schule um. Durch die Namensgebung soll einerseits an die Herkunft erinnert und andererseits ein Beitrag zur Erhaltung der Identifikation und Bekanntheit der Schule bei allen Beteiligten geleistet werden. Der Stadtrat der Stadt Gera fasste am 21. Mai 2015 einstimmig den Beschluss zur Namensgebung. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport stimmte mit Schreiben vom 16. Juni ebenfalls zu.

Nach der Namensgebung gab die Schule die Gewinner für den Wettbewerb zum Schul-Logo bekannt. Daran beteiligten sich mehrere Schüler der Schule. Viele kreative Entwürfe lagen der Auswahljury vor. Die Entscheidung war sehr schwer. Anne Böttger und Franziska Thiele dürfen sich über eine finanzielle Unterstützung der Volksbank eG Gera/Jena/Rudolstadt freuen.

An der Schule lernen derzeit zirka 900 Schüler und werden durch etwa 60 Pädagogen ausschließlich im Berufsfeld Wirtschaft/Verwaltung betreut. Auch der Wahlschulbereich (berufliches Gymnasium) wird mit dem Schwerpunkt Wirtschaft unterrichtet. In den Fluren der Berufsschule hängen viele Urkunden und Auszeichnungen der Kammerbesten der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera. Die erste Urkunde stammt aus dem Jahr 2009. Diese sind jährlich erweitert worden. Auch hier spiegelt sich die Qualität der Berufsausbildung an dieser Schule wieder. Die Schule kann darauf sehr stolz sein. Erst am 20. November 2015 wurde der Landessieger Karl Jakob Grohs (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen; Betrieb: Direktionsagentur Christian Weitze ERGO Lebensversicherung AG Jena) zur Feierstunde der Industrie- und Handelskammer Thüringen neben den zwei IHK-Kammerbesten für die Region Ostthüringen Anne Taubert (Industriekauffrau; Betrieb: ELECTRONICON Kondensatoren GmbH Gera) und Sophie Ullrich (Verkäuferin im Einzelhandel; Betrieb: Giessübel GmbH Gera Arcaden) ebenfalls aus dieser Schule ausgezeichnet.

(Text: Helga Walther, Referat Presse und Stadtmarketing Gera)

Es gibt hier keine Kinder

Schuleigene Fotos

20.11.2015

IHK ehrte die Prüfungsbesten des Jahrgangs 2015

Die IHK Ostthüringen zu Gera ehrte die prüfungsbesten Auszubildenden des Jahrgangs 2015.
Unsere Berufsschule war mit 3 Berufen erfolgreich vertreten.
Anne Taubert

Industriekauffrau: Anne Taubert
Karl Jakob Grohs

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen: Karl Jakob Grohs

Verkäuferin im Einzelhandel: Sophie Ullrich

Karl Jakob Grohs wurde darüber hinaus Prüfungsbester des Landes Thüringen.

(Fotos: Andreas Vieweg)


13.11.2015

Was machen die da oben eigentlich?

Diese Frage stellten sich Schülerinnen der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - im Sozialkundeunterricht zum Thema Deutscher Bundestag. Die Antwort darauf holten sich die angehenden Rechtsanwaltsfachangestellten direkt in einem Telefoninterview mit Albert Weiler (CDU), dem Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises, ein. Neben der Energiewende, Altersarmut und Flüchtlingszustrom ging es im Gespräch auch um das Interesse junger Erwachsener an Politik.

Schülerinnen der Klasse Refa 13

Das Interview kann hier nachgelesen werden.

(Text und Foto: Marcel Spittel)


01.09.2015

"Kleine Juristen" mit "Durchblick im Paragrafen-Dschungel"

OTZ 02.09.2015

Mit 25 neuen Azubis bildet die Deutsche Rentenversicherung in Gera nun über 60 Lehrlinge zu Sozialversicherungsfachangestellten aus. Gestern wurden die "Neuen" feierlich begrüßt.

Gera ( OTZ/M. Hilbert). Nein, nach zwei, drei Wochen bräuchten Eltern noch nicht nachzufragen, ob ihre Kinder schon ihre Rente berechnen könnten. Diesen Rat gaben die drei Auszubildenden im zweiten Lehrjahr Bianca Behrends, Julia Willig und Caroline Schumann den Familien der neuen Azubis bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund in Gera mit auf den Weg.

Dafür berichtete das Trio zur Einstellungsfeier der 25 "Neuen" von ihrem zurückliegenden ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten. Davon, dass man sich schnell als "kleiner Jurist" fühlt, dass man zunehmend mehr "Durchblick im Paragrafen-Dschungel" bekommt.

Mit den 22 Lehrlingen im zweiten und 18 im dritten Lehrjahr werden nun 65 Azubis von den rund 20 Ausbildern im Haus in der Reichsstraße betreut, sagt Yvonne Drews von der DRV. Insgesamt seien rund 800 Mitarbeiter hier tätig, sagt sie. Die neuen Azubis - ein großer Teil aus Ostthüringen, aber auch aus angrenzenden Bundesländern im Alter zwischen 16 und Mitte 30 - würden im praktischen Teil schnell an die Bearbeitung von Echtfällen herangeführt. Im theoretischen Teil besuchen sie die Staatlichen Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung, deren Schulleiter Joachim Block die Lehrlinge gestern zu ihrer "guten Wahl" der Ausbildung mit Blick auf die demografische Entwicklung beglückwünschte.

"Wir haben einen Tarifvertrag, der die Übernahme bis Note 3,49 garantiert", so Yvonne Drews zu den Chancen nach der Ausbildung, dies könne aber auch an den Standorten in Berlin oder Stralsund sein. Der zuletzt verabschiedete Jahrgang habe einen Notendurchschnitt von 2,6 gehabt, so Drews. Auch hätten wieder einige die Chance genutzt, und die im Regelfall dreijährige Ausbildung nach guter Zwischenprüfung um ein halbes Jahr verkürzt. Für den neuen, mittlerweile 13. Ausbildungs-Jahrgang hätte man gern 28 Azubis begrüßt, sagt Yvonne Drews, doch gab es noch späte Absagen, eine Nachbesetzung sei nicht mehr möglich.


10.07.2015

Die Stadt ehrt ihre besten Schulabsolventen

OTZ 11.07.2015

31 Schüler aus Geraer Schulen sind bei einer Feierstunde im Rathaussaal ausgezeichnet worden.

Gera ( OTZ). Die 31 besten Absolventen der 15 staatlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Trägerschaft Geras sowie der Geraer Volkshochschule "Aenne Biermann" und weiterer Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft wurden im Rahmen einer Feierstunde im Rathaussaal geehrt.

Die Ehrenurkunden nahmen die Schüler aus den Händen von Oberbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos) entgegen. "Ich wünsche unserer Stadt, dass Sie Gera erhalten bleiben. Kluge Köpfe und geschickte Hände braucht unsere Stadt", sagte Hahn. Die 31 ausgezeichneten Schüler sind die Besten von 247 Gymnasiasten, 119 Absolventen mit einem Realschulabschluss und 264 Schülern mit einem Hauptschulabschluss, die in diesem Jahr die Schule beenden.

Folgende Absolventen der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - wurden ausgezeichnet:


18.06.2015

Besichtigung im BMW-Werk Leipzig

Am 18.06.2015 besuchte unsere Klasse BK 13 gemeinsam mit einigen Auszubildenden der BK 12 und KBM 14/1 sowie den Lehrerinnen/Abteilungsleiterinnen Frau A. Feistel, Frau Stang, Frau Torchalla und Frau Müller das BMW-Werk in Leipzig.

An diesem Standort werden die Modelle BMW X1, BMW 1er, BMW 2er Coupe und Active Tourer, BMW i3 und i8 produziert.

Um 10.30 Uhr ging die Fahrt los, etwa 1,5 Stunden später waren wir vor Ort. Da unsere Führung erst 13:00 Uhr begann, hatten wir noch etwas Zeit, uns das Gebäude und die Empfangshalle genauer anzusehen. Schon hier bekamen wir einen Eindruck von der ausgefallenen Architektur, die alle Produktionsabteilungen sichtbar machte. Nun endlich begann die Führung, als Erstes im Karosseriebau. Hier konnten wir sehen wie präzise Roboter Blechteile zuschneiden, schweißen und heften können. Diese Arbeiten wurden zu 95 % von Maschinen erledigt. Außerdem sahen wir uns die Lackiererei an. Vier Schichten sind nötig, bis das Auto seine endgültige Farbe erhält. Auch hier erledigen sogenannte Armroboter die Arbeit, ein Elektriker und ein Lackierer sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. In der Produktion sahen wir schließlich, wie Kabel, Scheiben und auch Schiebe- bzw. Panoramadächer ihren Weg ins Auto fanden. Ab hier übernahmen Menschen einen Großteil der Arbeiten, welche am Fließband im Sekundentakt ausgeführt wurden. Der Einbau eines Kabelbaumes erfolgte zum Beispiel innerhalb von 76 Sekunden. Die Endmontage, auch "Hochzeit" genannt, beendete dann die Führung. Hier erhielt das Auto seine Innenausstattung, den Motor, die Reifen usw., speziell nach Kundenwunsch. Bis zu 6 Tage vor Beginn der Produktion können diese Wünsche noch einmal geändert oder erweitert werden.

Nach 2,5 Stunden war die Führung beendet. Wir fanden es sehr interessant und lehrreich, wenn es auch am Ende etwas anstrengend war. Wir können jedem der sich für Technik oder die Produktion interessiert diese Besichtigung nur empfehlen.

Ein besonderer Dank geht an unsere Klassenlehrerin Frau A. Feistel, die sich um die gesamte Organisation gekümmert hat.

(Text: BK 13)


26.05.2015

Zwei Schulen mit neuen Namen

OTZ 27.05.2015

Die Regelschule 12 heißt künftig Bieblacher Schule, die Berufsschule Wlrtschaft/Verwaltung erweist einem Geraer die Ehre. Der Stadtrat stimmte den Umbenennungen zu, die im Herbst begangen werden.

Gera ( OTZ/M. Hilbert). Jeweils mit großer Mehrheit bestätigten in ihrer jüngsten Sitzung die Geraer Stadträte die Namensänderungen zweier Schulen der Stadt. So soll die Regelschule 12 in der Erich-Mühsam-Straße künftig Bieblacher Schule heißen. Die Staatliche Berufsbildende Schule Wirtschaft/Verwaltung in der Enzianstraße trägt künftig den Beinamen "Dr. Eduard Amthor".

Während die Regelschule 12 damit vor allem besser in Gera zu verorten sein möchte, erinnert die Berufsschule mit ihrem neuen Namen an ihre historischen Wurzeln und an einen bedeutenden Geraer, der 1854 in Gera die "Amthorsche Handelsschule" gründete...

Der Schulleiter der künftigen Bieblacher Schule kündigte an, dass am 9. September um 10 Uhr die Umbenennung in einem würdigen Rahmen stattfindet. Wohl erst im November zieht dann die Berufsschule nach, sagte die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Rüdiger. Man sei im Moment dabei, das Programm zu planen.


21.05.2015

Preisverleihung des "Jugend will sich-er-leben"-Wettbewerbs

Gewinner

Im Winter 2014 absolvierten wir, die BG 13, ein Seminar zum Thema "Schutz des Rückens am Arbeitsplatz". Wir sahen interessante Interviews von Azubis und Arbeitnehmern, die über ihre Erfahrungen mit rückenschonenden Maßnahmen am Arbeitsplatz sprachen und lernten einige nützliche Übungen und Tricks, die es uns ermöglichen, den Rücken und damit die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu stärken und langfristig zu schützen. Am Ende konnte jeder von uns noch bei einem Preisausschreiben teilnehmen. Von allen, die die Fragen korrekt beantworteten, wurden einige Wenige zufällig gezogen und als Hauptpreisträger zur großen Preisverleihung eingeladen. Entgegen jeder Erwartung wurde der Schüler Sebastian Meckel aus unserer Klasse gezogen und als Hauptpreisträger eingeladen. Von seiner Fahrt nach Arnstadt möchte Sebastian nun kurz berichten:

Ungefähr um 8.00 Uhr saß ich im Zug nach Arnstadt. Ich musste leider aufgrund der Bahnstreiks auf eine etwas unvorteilhafte Verbindung ausweichen und kam daher mit einer kleinen Verspätung von 10 min in der SBBS Arnstadt an. Während einer Musikeinlage einer Schülerband kam ich an und nahm in der ersten Reihe Platz. Anschließend wurden alle von der Schuldirektorin Frau Eckhardt und von Dr. Albert Platz (Landesdirektor des Landesverbandes Mitte der DGUV) recht herzlich begrüßt. Bei dieser Veranstaltung war unter anderem auch die Landrätin des Ilm-Kreises Petra Enders präsent. Als erstes wurden die Kreativpreise ausgezeichnet, wobei verschiedene Schülergruppen aus unterschiedlichen Schulen Plakate, Zeichnungen und kreative Tänze präsentierten und jeweils mit 400,- € ausgezeichnet wurden. Dann wurden die einzelnen Schulen ausgezeichnet, die anwesend waren. Für die Staatliche Berufsbildende Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - ging Frau Linstedt an den Start. Die Geldgewinne wurden via Los verteilt. Die Reihenfolge der Ankunft legte die Zugreihenfolge fest. Jeder Lehrer durfte einen Schirm von einem Tisch ziehen. Auf Kommando sollten die Schirme geöffnet werden und ein Zettel mit der Platzierung hing daran. Frau Linstedt gewann 500,- € für unsere Schule. Eine Lehrerin aus Erfurt, die den letzten Schirm nehmen "musste", gewann den 1. Preis mit 600,- €. Dies kommentierte Sie mit "Die Letzten werden die Ersten sein.". Dass gleiche Prozedere wurde gleich im Anschluss bei den Schülern durchgeführt, bei denen ich teilnahm. Wie bereits erwähnt, hatte ich Verspätung und musste folglich auch den letzten Schirm nehmen. Nachdem alle Schirme geöffnet waren, hing ausgerechnet an meinem die Platzziffer 1. Alle waren verblüfft und der Moderator kommentierte dies nur mit: "Das haben wir hier auch noch nicht erlebt, dass die beiden Letzen hier so groß abstauben." Es folgten einige Fotos der Gewinner. 12.30 Uhr gab es noch ein kleines Buffet und dann trat ich schon die Heimreise an. Im Ganzen ein sehr erfolgreicher Tag: unsere Schule hat 500,- € zur Verfügung und ich ging auch mit 500,- € mehr nach Hause.

Das Alles wäre aber nicht ohne Frau Linstedts Engagement für die Schülerschaft und ihr Bestreben, anderen zu helfen und Rückenbeschwerden vorzubeugen, möglich gewesen. Vielleicht weckt diese Aussicht auch das Interesse des ein oder anderen, sich um einen gesunden Rücken zu kümmern. Eindeutig eine Win-Win-Situation. :-)

Sebastian Meckel

(Text: Sebastian Meckel, Fotos: Martina Linstedt)


12.05.2015

Schatzsuche im urbanen Dschungel

OTZ 18.05.2015

Berufsschüler der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera haben im Rahmen eines Lernfeldes eine Geocaching-Tour durch Lusan konzipiert, die auch das stigmatisierte Image des Stadtteils revidieren soll.

Klassenfoto

Gera ( OTZ/M. Schulze). Zwei Zehngeschosser und eine imposante Blockwand begrüßen die Gruppe. Ein schmaler Zehner links der Fußgängerbrücke, einer rechts. Etwas weiter hinten erstreckt sich indes die langgezogene Variante, wie man sie noch aus "Spuk im Hochhaus" kennt. Geradezu ein Vorzeigebeispiel in Sachen Plattenbauarchitektur und einer der ersten Eindrücke, den die sieben Berufsschüler der SBBS Wirtschaft/Verwaltung am Dienstagmorgen erhalten, als sie quasi über die Fußgängerbrücke Lusan betreten und im Schatten der Giganten aus Beton - zwischen Kastanienstraße und Platanenstraße - flanieren.

Obwohl, flanieren ist nicht das richtige Wort. Die angehenden Industriekaufleute sind in jenen frühen Vormittagsstunden, in denen sich der Stadtteil von seiner eher noch verschlafenen Seite zeigt, auf Geocaching-Tour. Oder anders formuliert: sie sind auf Schatzsuche. Denn darum dreht es sich im Kern beim Geocaching. Und diese führt das Stelldichein aus sechs Frauen und einem Mann eben durch Lusan. Den ersten Stopp zur Orientierung und Dateneingabe haben sie bereits absolviert, der nächste ist nicht mehr weit - wenn denn die eingegebenen Koordinaten stimmen.

Diese erhalten die Teilnehmer nur, wenn sie denn eine Frage an einem Kontrollpunkt richtig beantworten. Eine Frage, vier mögliche Antworten. Hinter jeder möglichen Lösung steht ein Code. Die Eingabe einer falschen Kennung in den GPS-Empfänger hat zur Folge, dass einen das kleine Gerät in die falsche Richtung schickt. Doch dieses die Füße beanspruchende und Blasen beschwörende Schicksal bleibt Josephine Bonin, Maria Berner, Jenny Vogel, Jessica Naumann, Beatrice Voith und Madien Lucht erspart. Und das ist eigentlich auch nicht verwunderlich, schließlich haben sie gemeinsam die Geocaching-Tour konzipiert.

unterwegs 1

Jenny Vogel und Beatrice Voith haben das Kommando über die sechsköpfige Frauen-Crew. Der einzige männliche Protagonist, der dem Unterfangen beiwohnt, ist Phil Hellmann. Ihm obliegt es, das Konzept der Tour samt dessen Umsetzung zu bewerten. Denn die GPS-gestützte Schatzsuche ist kein selbstgefälliger Zeitvertreib, sondern ein schulisches Projekt, das im sogenannten "Lernfeld 12" verortet ist, wie Beatrice Voith erklärt. "In diesem müssen wir unser eigenes Projekt gestalten", so die 21- Jährige.

Dafür habe sich die Berufsschulklasse entsprechend der vier Himmelsrichtungen in Gruppen aufgeteilt. Eine für Untermhaus (Westen), eine für Aga (Norden), eine für Zschippern (Osten) und eben eine für Lusan (Süden). Seit Dezember vergangenen Jahres haben die jungen Frauen der Gruppe Süd an dem Projekt gearbeitet. "Das Problem war, dass Lusan keinen Heimatverein besitzt, an den wir uns hätten wenden können. Das Stadtteilbüro hat uns dann empfohlen, doch einmal beim Jugendclub Bumerang nachzufragen", berichtet Beatrice Voith. Letztlich sei dies ein Glücksgriff gewesen, da sich die Mitarbeiter der sozialen Einrichtung zum einen mit Geocaching auskannten und auch über die entsprechenden Geräte verfügten, zum anderen konnten sie den Berufsschülerinnen bei der Planung des eigentlichen Weges ungemein helfen. Der stand dann auch bereits im Februar fest. "Wir mussten aber noch die Fragen dazu entwickeln. Das war recht knifflig und hat sich hingezogen und dann mussten wir ja auch die Koordinaten für die jeweiligen Kontrollpunkte bestimmen", resümiert Beatrice Voith. Für Letzteres sind sie mehrmals den Weg mit dem GPS-Empfänger abgelaufen.

unterwegs 2

Die Fragen, die an den Zwischenstopps beantwortet werden müssen, setzen sich indes aus zwei Themengebieten zusammen: Betriebswirtschaftslehre - also Schulstoff - und Fragen rund um Lusan. "Die Umsetzung des Projekts hat Spaß gemacht und es war auch mal etwas Neues", so das Fazit von Beatrice Voith,...

Phil Hellmann, der aus Zeitz stammt und an besagtem Dienstag erstmals bewusst durch den Stadtteil läuft, ist spätestens am Wasserspielplatz doch sehr überrascht, da das Dargebotene eben nicht nur aus grauen und trostlosen Blöcken besteht. "Ich hätte niemals gedacht, dass Lusan so viel Grün besitzt", sagt der angehende Industriekaufmann leicht beeindruckt. Ja, am Ende der Schatzsuche betont er, dass er das Bild,das er zugegebenermaßen überwiegend vom Hörensagen von Lusan hat, doch revidieren müsse: "Es mangelt nicht an Natur und auch nicht an Spielplätzen. Das hätte ich so nicht erwartet."

Dass er überhaupt einen so ausführlichen Blick auf den Stadtteil bekommen habe, sei auch der Route geschuldet, die die Damen entworfen haben, wie er bei der Auswertung am letzten Punkt, dem Bewegungs-Park, festhält. "Das war richtig gut und man hat viel gesehen." An jenem letzten Punkt ist auch der Schatz versteckt. Am 15. Juni wird die gesamte Schulklasse auf Suche gehen. Worum es sichbei diesem handelt, konnte keinem entlockt werden.


30.04.2015

Namensgebung für Geraer Berufsschule

OTZ 30.04.2015

Gera ( OTZ). "Dr. Eduard Amthor" soll die Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung in der Geraer Enzianstraße 18 künftig heißen.

Diesen Vorschlag berät der Geraer Bildungsausschuss am 11. Mai. Der Stadtrat soll ihn am 21. Mai beschließen. Die Schulkonferenz beantragte diesen Namen. Zuvor hatten Schüler die historischen Wurzeln der Bildungseinrichtung recherchiert. Sie liegen in der 1854 gegründeten "Amthorschen Handelsschule" in Gera, heute Amthorstraße. Eduard Amthor (1820- 1884) lebte als Pädagoge, Publizist und Verleger in Gera.


16.04.2015

Exkursion in den Deutschen Bundestag

Nachdem wir, die Klasse BG 13, uns im Zuge des Englischunterrichts mit britischen und US-amerikanischen Staats- und Wahlsystemen beschäftigt haben, schlossen wir dieses Thema mit einer Exkursion in den Bundestag nach Berlin ab. Zusammen mit einem Teil aus der Klasse BG 14, sowie mit Frau Straßburger, Frau Seyfert und Herrn Richter nahmen wir die knapp 4 Stunden Busfahrt von Gera nach Berlin auf uns, um das höchste politische Organ Deutschlands zu besuchen. Nach dieser langen Busfahrt, erhielten wir 1 Stunde Zeit, den Pariser Platz und Unter den Linden selbstständig zu erkunden. Nach einigen kurzen Spaziergängen und Fotosessions trafen wir uns vor dem Paul-Löbe-Haus zum Sicherheitscheck. Anschließend fanden wir uns zum gemeinsamen Mittagessen im Besucherrestaurant ein. Gestärkt und mit neuer Kraft gelangten wir über einen unterirdischen Tunnel vom Paul-Löbe-Haus zum Reichstagsgebäude, in dem der Deutsche Bundestag für gewöhnlich tagt. Leider war an diesem Tag keine Plenarsitzung, weswegen wir uns auf den Besucher- und Presserängen einen Informationsvortrag über die Organe und die Wirkungsweise des Bundestags anhörten. Im Anschluss durften wir ein anregendes Gespräch mit dem Mitglied des Bundestags Ralph Lenkert von der LINKEN führen. Er berichtete über seine politischen Wurzeln, seine derzeitige Arbeit und über seine politischen Ideale. Dann hatten wir die Chance, Herrn Lenkert einige Fragen zu stellen, auf die er immer eine passende und informative Antwort parat hatte. Ca. um 18.00 Uhr kamen wir zum wortwörtlichen Höhepunkt der Exkursion: der Kuppelbesichtigung. Während des wendelförmigen Aufstiegs kamen diese architektonische Meisterleistung und die atemberaubende Aussicht über die Berliner Innenstadt voll zur Geltung.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die Schülerin Franziska Lucke, die nicht nur den Vorschlag zu Exkursion hatte, sondern auch diese Veranstaltung mit organisierte. Ebenso ein Dankeschön an Herrn Reinhardt, der uns die ganze Zeit über begleitete und die Exkursion mit vielerlei Hintergrundwissen bereicherte.

(Text: Sebastian Meckel)


März 2015

Bundesjugendschreiben 2015

SchülerInnen der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - nahmen dieses Jahr wieder am Bundesjugendschreiben teil. Am Wettbewerb "Tastschreiben" beteiligten sich 39 SchülerInnen und an dem Wettbewerb "Textbearbeitung/-gestaltung" 35 SchülerInnen. Besonders erfolgreich konnte Maik Köhler mit der Note "sehr gut" abschneiden.

Das Bundesjugendschreiben ist ein seit 1974 jährlich durchgeführter Wettbewerb, der von der Deutschen Stenografenjugend zentral organisiert, aber dezentral von den örtlichen Stenografenvereinen und Berufsschulen durchgeführt wird.

Urkunde Bundesjugendschreiben 2015

13.02.2015

Austauschjahr für 6 junge BrasilianerInnen

Im Zeitraum vom 26.01. bis 13.02.2015 besuchten sechs brasilianische AustauschschülerInnen unsere Schule. Die Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren werden über die Organisation Youth For Understanding e. V. (YFU) ein Jahr lang bei einer Gastfamilie leben und auch in Deutschland zur Schule gehen.

Gruppenbild

Um ihnen einen guten Einstieg in das Austauschjahr zu ermöglichen, absolvierten sie hier an der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera - Dr. Eduard Amthor - einen dreiwöchigen Sprach- und Orientierungskurs der von unserem Abiturienten Christopher-Sebastian Knab ehrenamtlich organisiert wurde. YFU e. V. stellte ihm die Orientierungslehrerin Thekla Aurelia de Carvalho Rodrigues sowie die Sprachlehrerin Stephanie Karl zur Seite. Die BrasilianerInnen erkundeten nicht nur die Städte Gera und Leipzig, sondern machten auch die Bekanntschaft mit einigen unserer SchülerInnen. Zweimal nahmen sie an Frau Straßburgers Englischunterricht teil, wovon beide Seiten enorm profitierten. Während ihres Aufenthalts lebten sie bei Gastfamilien in Gera, Münchenbernsdorf, Wünschendorf und Bad Köstritz.

Informationen zu einem Schuljahr im Ausland oder zur Möglichkeit, selber einen Gastschüler aufzunehmen unter: www.yfu.deoder info@yfu.de.


10.02.2015

Transparenz im Vordergrund - Praxistag im Globus Gera-Trebnitz

Beim "Gläsernen Globus" am 10.02.2015 sahen die Schüler der Klasse BFS 14, was die Kunden, die regulär dort einkaufen sonst nicht sehen: wie die Arbeit hinter den Kulissen in der Bäckerei und Metzgerei sowie an der Fisch- und Käsetheke funktioniert und wie viele Waren frisch vor Ort produziert werden.

Klassenfoto

Alle Schüler in Begleitung ihrer Fachpraxislehrerinnen Martina Linstedt und Daniela Schneeweiß konnten sich davon überzeugen, dass Frische und Qualität oberste Priorität haben.

Das "Lernen am anderen Ort" begann mit dem Lösen einer Exkursionsaufgabe zu den Themen "Serviceleistungen vor Ort" und "Charakteristik der Sortimentsstruktur". Ausgerüstet mit den theoretischen Kenntnissen, vermittelt bei der Fachlehrerin Anke Block, erkundeten die Schüler in Kleingruppen die einzelnen Abteilungen im Markt, betrachteten aufmerksam die Beschilderung vor Ort und befragten sach- und fachkundige Mitarbeiter.

Powerpoint Präsentation zur Geschichte des Unternehmens

Im Anschluss wurde eine Powerpoint Präsentation zur Geschichte des Unternehmens, zu kundenbezogen Services, zur Sortimentspalette und vor allem zum Unternehmensleitbild gezeigt. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert, um einerseits weitere Informationen zur Lösung ihrer Aufgabe zu erhalten aber auch um sich zu Möglichkeiten eines Praktikums und Zugangsvoraussetzungen für einen Ausbildungsplatz zu informieren.

Nun aber war es Zeit für den Blick hinter die Kulissen. Hygienisch gekleidet wurde die Gruppe in alle Fachabteilungen geführt. Besonders aufmerksam wurde den Ausführungen in der hauseigenen Bäckerei und in der Metzgerei gelauscht.

Fleischerei

Im Lager staunten die Schüler über die Funktionsweise des Warenwirtschaftssystems und in der hauseignen Werbeabteilung erfuhren Sie von einem motivierten Mitarbeiter, was Werbung kostet und wie der Werbeerfolg kontrolliert werden muss.

Interessant gestaltete sich auch das Thema "Qualitätssicherung" . Es wurde ein System geschaffen, welches das Ziel verfolgt, die Sicherheit der Produkte und somit auch die der Kunden bestmöglich zu gewährleisten.

Ein Dankeschön gilt dem Globus Team für eine gelungene Veranstaltung im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts.

(Text: Daniela Schneeweiß, Fotos: Martina Linstedt)




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