Schulveranstaltungen und schulische Ereignisse

im Spiegel der regionalen Presse und eigener Beiträge


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30.11.2016

Thüringens beste Bürokauffrau

OTZ 30.11.2016

Peggy Heinicke vom SRH Waldklinikum

Gera (OTZ/chs). Für Peggy Heinicke hat sich die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation genau als das entpuppt, was sie wollte. Dementsprechend motiviert ging sie im August 2013 an die Lehrzeit im SRH Waldklinikum Gera. Jetzt, drei Jahre später, konnte sie den Titel "Bester Berufsabschluss 2016" im Bereich Bürokaufleute von der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera (IHK) entgegennehmen. Sie erreichte in ihren Prüfungen 94 Prozent der geforderten Punktzahl.

Die 29-Jährige durchlief verschiedene Abteilungen der Klinik, arbeitete unter anderem in der Personalabteilung und im Patientenmanagement und absolvierte in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft und Verwaltung Gera ihre Theoriephasen. "Es war nicht leicht, als eine der Ältesten in der Klasse wieder die Schulbank zu drücken und mit Lehrgeld auszukommen", erzählt sie. Nach einer ersten Ausbildung als Assistentin für Tourismus und einem Arbeitsaufenthalt im Ausland war dieser kommunikative Beruf für sie genau der richtige. "Für mich war das wie ein Sechser im Lotto, auch wenn VWL und BWL immer sehr trockener Stoff waren", sagt die junge Mutter zur Übernahme in das feste Mitarbeiterteam des SRH Waldklinikums.


18.11.2016

IHK ehrte die Prüfungsbesten des Jahrgangs 2016

Die IHK Ostthüringen zu Gera ehrte die prüfungsbesten Auszubildenden des Jahrgangs 2016.
Unsere Berufsschule war mit 3 Berufen wieder erfolgreich vertreten.
Kevin Jakob

Industriekaufmann: Kevin Jakob
Willi Schnabel

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen: Willi Schnabel
Peggy Heinicke

Kauffrau für Bürokommunikation: Peggy Heinicke

Peggy Heinicke und Kevin Jakob wurden darüber hinaus Prüfungsbeste des Landes Thüringen. Herzlichen Glückwunsch!

(Fotos: Andreas Vieweg)


10.11.2016

Die Immo 14 auf Reisen zum XVII. Thüringer Immobilientag des IVD

Wie jedes Jahr kommen die Großen der Immobilienbranche Thüringens im November in Erfurt zusammen, um den jährlichen Thüringer Immobilientag des ivd zu erleben. Auch die Immo 14 durfte, wie jedes dritte Lehrjahr der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera "Dr. Eduard Amthor", teilnehmen und den Diskussionen und Vorlesungen lauschen.

Treffpunkt war um 8.30 Uhr am ComCenter am Brühl in Erfurt, nicht weit entfernt vom berühmten Domplatz unserer Landeshauptstadt.

Foyer

Das Motto in diesem Jahr: "Der neue Immobilienmarkt" war auch schon im Foyer mit unzähligen Ständen vieler Fachfirmen zu sehen.. Um 9.15 Uhr war Beginn der Eröffnungsveranstaltung des größten Immobilientreffens in Thüringen. Der Vorsitzende des IVD Mitte e.V. Alexander Alter begrüßte das fachkundige Publikum mit einem Abriss über die aktuelle Marktsituation. Der Immobilienmarkt befindet sich im Aufwind, selbst der kleine Mann investiert zurzeit in Immobilien. Die Nachfrage reguliert das Angebot, der Preis steigt und die Politik versucht mit politischen Regulierungen den Markt zu stabilisieren, z.B. mehr sozialen Wohnungsbau und die Mietpreisbremse. Im Anschluss gab Frau Margot Schlubeck die Ziele des IVD für die nächste Periode bekannt. Oft an diesem Tag fiel das bekannte Sprichwort "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit", heißt, dass die Digitalisierung ein wichtiger Baustein für die Zukunft sein wird, um wieder Markttransparenz zu schaffen. Wichtig ist dem IVD auch die Erhebung der Eigentumsbildung und mehr politisches Mitspracherecht für gesetzliche Änderungen.

Auch Herr Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hatte seinen Teil dazu beizutragen. Das größte Ziel seiner Arbeit ist den Wohnraum in Thüringen bezahlbar zu halten und die Abwanderungen aus den kleinen Städten in die Schwarmstädte wie Erfurt, Jena und Weimar gering zu halten.

Um die kleinen Städte wieder zu stärken und den Leerstand zu sinken wurde das Bündnis "Gutes Wohnen" mithilfe der Kommunen und Vermieterverbände gegründet. Es sind daher auch mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau geplant, für die Thüringen gut aufgestellt sei. Ebenfalls ist die Prüfung der Einführung einer Kappungsgrenze für Erfurt, Jena und Weimar im Gespräch.

Um der Digitalisierung gerecht zu werden, entwickelte der IVD ein verbandseigenes Portal namens "ivd24Immobilien". Momentan ist der Markt übersäht von sogenannten Property Technology Unternehmen. Um diesen entgegenzuwirken und eine rechtlich sichere Variante zu generieren, wurde dieses Portal gegründet. Nur IVD-Mitglieder haben die Möglichkeit ihre Immobilien an dieser Stelle zu präsentieren und verfügt über die verschiedenen Varianten sein eigenes Corporate Design zu integrieren. Das Portal ohne Werbeanzeigen und einer Vergleichsfunktion startet im Januar.

Im Anschluss teilte sich unsere Klasse in zwei Teile, mit einem Weltrekordler durften manche bei "Motiviert extrem" ihrer Motivation einen neuen Schliff geben. Andere konnten sich beim Nachwuchsprogramm den Einstieg in den Beruf etwas näher bringen lassen und den Erfahrungen des Dozenten folgen.

Nach der Mittagspause kamen erneut die Fans der digitalen Welt auf ihre Kosten. Bei einem Vortrag von Florentino Trezek, dem Geschäftsführer der Ogulo GmbH. In den letzten Jahren fand eine enorme Marktentwicklung statt, für 50 Mio. Nutzer brauchte das Internet nur 3 Jahre, dafür brauchte das Radio einige Jahre eher noch 38 Jahre. Diese Innovationen können nicht verhindert werden. Die Generation Y (1980-1999) sind die Mieter von Morgen und übermorgen und genau diese Zielgruppe hat den Anspruch, dass der digitale Wandel auch im Wohnungswesen Anklang findet.

Mit einer neuen Technologie für 360 Grad Wohnungsbesichtigungen begann die Rationalisierung alteingesessener Strukturen. Neben einem virtuellen Rundgang durch die Wunschimmobilie ist auch das Homestaging auf eine neue Stufe gehoben wurden. Die Nutzer können eine vermeintliche Schrottimmobilie nach Ihren Vorstellungen virtuell umgestalten. Der zweite Teil der Immo14 lauschten den Ausführungen von Milena im Spring, der Leiterin Marketing bei M2energie GmbH zum Thema "Wir zeigen Ihnen, wie Sie Energie langfristig günstig einkaufen." Zum Abschluss des Tages spaltete sich unsere Klasse in die zukünftigen Hausverwalter und in Makler bei den Vorträgen "Verwaltungsbeirat - Fluch oder Segen der Hausverwaltung" und "Bestellerprinzip - als Chance oder Risiko", konnten alle noch einmal den Tipps der Experten folgen und ihre eigenen Erfahrungen machen.

Klassenfoto

Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto haben wir den Tag ausklingen lassen.

(Text: Jan-Marcus Mehner, Foto: Maximilian Pippart)


22.09.2016

Auf den Spuren der Stasi

Angehende Versicherungskaufleute der Amthorschule Gera besuchten am 22. September die Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde in Gera (BStU). An diesem Tag, sollten sich die Berufsschüler einen Blick hinter die Kulissen der Stasi in der DDR verschaffen. Zwar weiß so gut wie jeder in Deutschland was die Stasi war, aber wie extrem und korrupt sie war, wissen nur die, die in direktem Bezug zu ihr standen. Sei es durch IM-Tätigkeit oder durch das "ins-Visier-geraten" der Stasi.

Unsere Klasse wurde am Anfang der Führung durch den Dokumentarfilm "Ein Volk unter Verdacht" sensibilisiert. Darin berichteten Opfer der Staatsicherheit von ihren schrecklichen Erlebnissen. Dabei wurde deutlich, dass jeder ins Visier des MfS geraten konnte. In der sich daran anschließenden Führung durch die Räume der BStU bekamen die Berufsschüler Einblicke in die verschiedenen Methoden der Stasi und in einige Akten.

Schon beim Betreten der ersten Ausstellungsräume wurde deutlich, wie erstaunt und gleichzeitig entsetzt die Schüler über die damaligen "Erfindungen" zur Observation der Bürger waren. ,,Ich wusste zwar, was die Stasi damals so gemacht hat mit den Menschen, aber als ich die ausgestellten Wanzen und Kameras sah, war ich wirklich erschrocken." So Lisa Grund, eine Schülerin der Klasse. Verschiedene Instrumente zur Überwachung und zur Wohnungsdurchsuchung wurden sichtbar ausgestellt. Das Entsetzen über den Einbruch in die intimste Privatsphäre eines Menschen, nämlich seiner Wohnung, wurde in den Gesichtern der Schüler deutlich. Erik Mühlenstein sagte: ,, Es ist wirklich krass, dass die alles in deiner Wohnung angesehen, durchstöbert und angefasst haben, und man selbst das nicht mitbekommt." Jedoch waren Wohnungsdurchsuchungen eher selten, aufgrund der detaillierten Planung und des logistischen Aufwands.

Nach der Besichtigung der Ausstellungsräume, ging es in das Postarchiv. Dort wurde gezeigt, wie damals verdächtige Briefe geöffnet und gelagert wurden. Oft wurden mit Heiß- oder Kaltdampf die Briefe geöffnet, um kontrollieren zu können, ob der Inhalt als gefährlich gegenüber dem Staat einzustufen war. Auch Briefe, in denen Geld vermutet wurde, wurden geöffnet und der Inhalt von der Stasi sichergestellt. Die dadurch eingehaltenen Gelder wurden von der Stasi für Überwachungsinstrumente benutzt.

Klassenfoto

Als letzten Führungspunkt ging es in das Aktenarchiv. Dort lagern etwa vier Regalkilometer "Papier". Bis heute wurden nicht alle Akten und Schriften der Stasi gefunden und zusammengesetzt. Ausgestellt waren Musterpapiersäcke. Bei der Frage, was diese auf sich haben, antwortete die BStU-Mitarbeiterin Katrin Pöhnert, dass in den originalen Säcken, zerrissene und geschredderte Unterlagen lagern. Diese werden bis heute von vielen Mitarbeitern, teilweise per Hand, versucht zusammenzusetzen. Von 1990 bis heute wurden gerade einmal 500 solcher Säcker erfolgreich zusammengefügt. Dennoch sind noch über 15.500 Säcke unbearbeitet. Das bedeutet, dass bislang nicht alles von den Methoden der Stasi aufgedeckt und ausgewertet werden konnte.

Zum Schluss der Führung wurde die Klasse gefragt, wie interessant und wissenswert der Tag für sie gewesen ist. Viele von Ihnen antworteten, dass es sehr interessant und eindrucksvoll war und sie sich jetzt mehr unter dem Begriff MfS und Stasi vorstellen können.

Diese Führung stellt das BStU kostenfrei für alle Interessierten zur Verfügung. Eine Zeitreise mit Sinn!

(Text: Alexandra Tietze, Foto: Marcel Spittel)


07.06.2016

Im Namen des Volkes - Angehende Steuerfachangestellte erleben einen Tag am Arbeitsgericht Gera

Im Rahmen des Berufsschulunterrichts der Geraer Amthorschule verbrachten die angehenden Steuerfachangestellten des ersten Ausbildungsjahres am vergangenen Dienstag einen Tag am Arbeitsgericht Gera. Auf dem Programm standen acht Güterverhandlungen, die von Richterin Tonndorf geleitet wurden. Der Verlauf der Verhandlungen war dabei so verschieden, wie die Klagegründe. Während sich vor allem auf der Bank des Beklagten die Arbeitnehmer häufig durch Anwälte vertreten ließen, waren die klagenden Arbeitnehmer fast bei allen Verhandlungen anwesend.

Klassenfoto

Einige Verhandlungen waren auf den ersten Blick für die juristischen Laien und ohne Kenntnis der Schriftsätze wenig verständlich. Jedoch nahm sich die Verhandlungsvorsitzende trotz des straffen Terminplans immer wieder Zeit für ausführliche Erläuterungen der Rechtsmaterie. Dabei ging sie auch auf das Wechselverhältnis zwischen der wirtschaftlichen Lage einer Region und den Rechtsstreitigkeiten am Arbeitsgericht ein. Während Mitte der 90er Jahre vor allem über betriebliche Kündigungen gestritten wurde, häuften sich später Lohnklagen infolge von Insolvenzen, während heute vor allem personen- und verhaltensbedingte Kündigungen zu Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern führten.

(Text: Marcel Spittel, Foto: Kamila Murach)


19.05.2016

Industriekaufleute stellen sich vor

OTZ 20.05.2016

Für ihre Projektarbeit präsentierten die angehenden Industriekaufleute der Berufsschule Wirtschaft und Verwaltung gestern ihr Berufsbild. Dafür hatten sie eine eigene Broschüre entworfen, die die Besonderheiten des Jobs hervorhebt.

Gera (OTZ/M. Hauswald). Die knapp 25 Industriekaufleute des dritten Lehrjahres an der Berufsschule Wirtschaft und Verwaltung in Gera hatten wirklich an alles gedacht. Im Foyer der Schule nahmen drei Auszubildende die Gäste in Empfang, selbstverständlich einheitlich gekleidet mit weißen Polo-Shirt samt Schullogo. Auch in der Aula war alles vorbereitet, Ablaufpläne lagen ausgedruckt auf jedem Stuhl, die Präsentation war fertig und die Plakate verrieten gleich beim Betreten des Saals den Zweck der Veranstaltung: "Industriekaufmann - Ein Allroundberuf in unserer Region". Damit wollten die Auszubildenden ihr Berufsbild möglichst umfassend präsentieren.

IK13

Entstanden ist die Informationsveranstaltung im Rahmen der Projektarbeit, die die angehenden Industriekaufleute im dritten Lehrjahr absolvieren müssen. "Wir wollten mit der Präsentation und dem Projekt an sich versuchen, unsere Motivation und Begeisterung für den Beruf an andere Schüler weiterzugeben", erklärte Martin Kaden, einer der Projektleiter und Auszubildender bei der Firma Gera Möbel: "Ich hatte vor meiner Ausbildung selbst keine klaren Vorstellungen, was ich später mal machen soll. So eine Infoveranstaltung, wo die Berufe intensiv vorgestellt werden, hätte mir persönlich schon weitergeholfen. Deswegen möchten wir damit anderen Schülern auch Perspektiven für ihren weiteren Berufsweg aufzeigen."

An Interessenten mangelte es den zukünftigen Industriekaufleuten jedenfalls nicht. Etwa 100 Schüler der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums hatten sich in der Aula versammelt, um der Präsentation zu folgen. Dafür erhielten sie einen umfassenden Einblick in das Berufsbild der Industriekaufleute. Zum Beispiel welche Lernfelder während der Ausbildung abdeckt werden, wusste Niclas Lindner zu berichten: "Der Beruf ist wirklich sehr vielseitig. Im Laufe der Ausbildung lernen wir unter anderem in den Fächern Rechnungswesen, Marketing, Produktions- oder Personalwirtschaft alles, was für den Beruf entscheidend ist."

Auch mit bestehenden Vorurteilen wollten die Auszubildenden aufräumen. Bürojob? Kaffee kochen und Telefonieren? Von wegen. "Wir haben das ja schon in unser Konzept aufgenommen. Wir als Industriekaufleute sind Allrounder", meint Kevin Jakob, Auszubildender bei der Südost Fleisch GmbH in Altenburg: "Unser Beruf verbindet die Produktion und den Handel miteinander. In den Unternehmen wird ja nicht nur produziert, sondern wir müssen ja auch dafür sorgen, dass die Waren verkauft werden. Deswegen müssen wir uns in den verschiedenen Teilbereichen eines Unternehmens gut auskennen." Egal ob nun Controlling, Einkauf oder Qualitätsmanagement...


13.05.2016

Erfolg auf ganzer Linie mit dem Ausbildungsmagazin "PERSPEKTIVEN FINDEN"

Das Magazin für Ausbildung, Weiterbildung, Jobs und Unternehmen, herausgegeben von der "Wirtschaftswerbung Schirmer" zeigte der Klasse BFS 15 die Vielfalt in den Ausbildungsrichtungen im Landkreis Greiz und Gera.

Das Magazin soll den Absolventen der 2-jährigen Berufsfachschule zeigen, dass es in unserer Heimat zahlreiche Möglichkeiten gibt, die unterschiedlichsten Berufe in der Dienstleistungsbranche, im Gesundheitswesen oder auch in handwerklichen Berufen zu erlernen.

Die Klassenleiterin und Fachpraxislehrerin sah es als äußerst praktikabel an, dieses Magazin in den fachpraktischen Unterricht einzubeziehen.

Klassenfoto

Den Schülern wurden erfolgreich wesentliche Inhalte nahe gebracht:

Zum Abschluss der Unterrichtstunde nahmen alle Schüler an einem Gewinnspiel teil und sendeten das richtige Lösungswort an die "Wirtschaftswerbung Schirmer" ein.

Völlig unerwartet wurde die Klasse BFS 15 informiert, dass sie gewonnen hat. Stellvertretend für die Klasse nahm der Klassensprecher Martin Seyfert den Gewinn entgegen. Im kommenden Schuljahr wird die Klasse mit Frau Schneeweiß einen 4-stündigen Aufenthalt in der "AVENIDA THERME" in Hohenfelden einlösen.

Gutscheinübergabe an Klassensprecher

Die Klasse bedankte sich bei der "Wirtschaftswerbung Schirmer" und bekundete ihr Interesse, das Ausbildungsmagazin auch in Zukunft zu studieren um beste Voraussetzungen für den Einstieg in den Beruf zu erlangen.

(Text: Daniela Schneeweiß, Foto: Wirtschaftswerbung Schirmer)


05.05.2016

Gutschein eingelöst

Am 10.12.2015 gewann die Klasse BFS 15 bei einem Quiz rund um die Geschichte der Deutschen Bahn zum Geraer Bahnhofsfest eine Klassenfahrt nach Leipzig.

Klassenfoto

Am 05.05.2016 war es dann soweit. Alle Schüler der Klasse BFS 15 reisten in Begleitung von Frau Schneeweiß, Frau Lange und Herrn Spittel mit der ERFURTER BAHN nach Leipzig. Ziel war es vordergründig, den Schülern kulturhistorische Einblicke zu bieten.

Das zwischen 1925 und 1929 errichtete Grassimuseum mit seinen drei eigenständigen Museen ist mit seinen begrünten Innenhöfen und dem parkähnlichen Johannisfriedhof ein Ort der Inspiration, der Ruhe und Entspannung im Herzen der Stadt. Hier hatten die Schüler Gelegenheit zu wählen, denn das Grassimuseum zeigte sich sehr vielfältig in den Museen für angewandte Kunst, Völkerkunde zu Leipzig und für Musikinstrumente. In Kooperation des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) konnte auch die Ausstellung "fremd" besichtigt werden.

Im Anschluss daran hatten die Schüler noch Gelegenheit, die Struktur des Einzelhandels in der Innenstadt und auf dem Leipziger Hauptbahnhof zu bestaunen.

Diese Klassenfahrt hatte im Ergebnis nicht nur Bildungscharakter sondern trug auch weiterführend zur Stärkung sozialer Kompetenzen bei.

(Text: Daniela Schneeweiß, Foto: Marcel Spittel)


22.04.2016

Hammelsprung, fette Henne und Reichstags-blue - Amthorschüler erkunden den Bundestag

Der Bundestag ist das weltweit meistbesuchte Parlament. Mehr als drei Millionen Gäste kommen pro Jahr in das Berliner Reichstagsgebäude. 14 Fachoberschüler der Geraer Amthorschule waren jüngst auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider im Parlament und erfuhren auch, worum es beim Hammelsprung, fetter Henne und Reichstags-blue geht.

Nur eine zweieinhalbstündige Zugfahrt und eine kurze Sicherheitskontrolle trennt die Geraer Amthorschule von Hammelsprung, fetter Henne und Reichstags-blue. Was sich genau hinter diesen seltsamen Wörtern verbirgt, erfuhren 14 Fachoberschüler während eines Informationsvortrages auf der Besuchertribüne des Deutschen Bundestages. Was sich zunächst nach trockener Theorie anhörte sorgte später für staunende und schmunzelnde Gesichter. So lernten die Zuhörer, welche Sitzordnung es im Plenarsaal gibt und warum dieser oftmals so leer ist. Denn im Gegensatz etwa zum britischen Unterhaus ist der Bundestag kein Rede-, sondern ein Arbeitsparlament. Die Hauptarbeit findet also in den Ausschüssen statt, die der "Motor der Gesetzgebung sind", wie die Referentin des Besucherdienstes betonte.

Klassenfoto im Bundestag

Nach diesem Vortrag fand ein Gespräch mit Anne-Kathrin Oeltzen statt. Oeltzen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider und stand den Schülern Rede und Antwort zur Arbeit eines Bundestagsabgeordneten. Sie erklärte beispielsweise den Unterschied zwischen Sitzungswochen in Berlin und Wahlkreiswochen in Thüringen und skizzierte sehr authentisch den typischen Tagesablauf Schneiders. Die Schüler konnten Oeltzen außerdem einen Ausblick auf den Bundeshaushalt für 2017 entlocken, der unter anderem eine Verdopplung der Mittel gegen Rechtsextremismus auf 100 Millionen Euro vorsieht und erfuhren, dass für Oeltzen die SPD-Grundwerte mitunter wichtiger sind, als die aktuelle Linie der Parteiführung.

Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit die beeindruckende Glaskuppel des Reichstagsgebäudes zu besichtigen und bei strahlendem Sonnenschein den Blick über Berlin zu genießen. Bevor es zurück nach Gera ging, konnten sich die Fachoberschüler bei einem Imbiss im Paul-Löbe-Haus, dem Abgeordnetenhaus des Deutschen Bundestages, stärken und auf einem zweistündigen Spaziergang auf eigene Faust Berlin erkunden.

(Text und Foto: Marcel Spittel)


21.04.2016

Amthorschüler gehen auf Zeitreise

"Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an die DDR denken?" Plattenbauten, Trabbi, keine Reisefreiheit und Kommunismus antworteten Schüler der Geraer Amthorschule auf diese Frage von Astrid Lindinger. Lindinger arbeitet in der Geraer Kunstsammlung und nahm die interessierten Fachoberschüler mit auf eine Zeitreise durch die Ausstellung "Arbeit! Ostdeutsche Arbeitswelt im Wandel 1945-2015".

Klassenfoto

Im Sozial- und Rechtskundeunterricht beschäftigten sie sich in den vergangen Wochen mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Nun ging es um die wechselvolle Geschichte des Systems Arbeit in Ostdeutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Die eindrucksvollen Gemälde, Fotografien und Zeichnungen rekonstruieren die Sonderbedeutung der Arbeitswelt in einem Arbeiter-und-Bauern-Staat und stellen die Arbeits- und Lebensbedingungen vor. Zugleich werden die enormen Leistungen aber auch die Folgen des radikalen Umbruchs der Wirtschaft nach der Wende bis heute thematisiert. Im Fokus der Ausstellung stehen dabei drei große DDR-Unternehmen, die bis heute existieren: Wismut, Leuna-Werke und Carl-Zeiss Jena. In den verschiedenen Themenräumen setzten sich die Schüler neben den oftmals widrigen Arbeitsbedingungen in diesen Betrieben und der Rolle der erwerbstätigen Frauen auch mit dem schwierigen Neuanfang in den Jahren nach der Deutschen Einheit auseinander. Auf diese Weise wurden für die Schüler der ersten Nachwendegeneration die Erzählungen von Eltern und Lehrern bildhaft und greifbar.

Lisa Lenz, Jasmine Fleischmann und Maria Tonapetyan

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Juni im Museum für Angewandte Kunst Gera zu sehen.

Für das kommende Schuljahr gibt es noch freie Plätze an der einjährigen Fachoberschule. Ihr Besuch führt zur Fachhochschulreife. Voraussetzung sind der Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich. Weitere Informationen stehen auf der Schulwebsite.

(Text und Fotos: Marcel Spittel)


12.04.2016

Exkursion zur KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH

Am 12.04.2016 fuhren die Klassen KBM 14-1, KBM 15-1 und die IK 14 (Kaufleute für Büromanagement / Industriekaufleute) zur KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH.

Klassenfoto

Der erste Anlaufpunkt war das DeBeukelaer Factory Outlet, wo die bekannte Keksmarke Griesson verkauft wird. Neben dem kompletten Markensortiment von Griesson findet man hier wechselndes, preisgünstiges Angebot für Schokolade und Pralinen. Wer ein Liebhaber dieser Naschereien ist, bekommt bei DeBeukalaer alles, was das Herz begehrt. Anschließend ging es weiter zur Porzellanfabrik Kahla. Eine Vielzahl von altbekannten und hochmodernen Porzellanprodukten konnte bestaunt werden. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Bei der nachfolgenden Werksbesichtigung konnte man den vielschichtigen Produktionsablauf der gebrechlichen Güter kennenlernen. Besonders beeindruckend waren die modernen Maschinen und Roboter. Trotzdem wurde noch erstaunlich viel Handarbeit erbracht, was bei der heutigen Technologie nicht zu erwarten war. Für die Auszubildenden der SBBS Wirtschaft/Verwaltung Gera "Dr. Eduard Amthor" war dies eine lehrreiche Exkursion, um gelerntes, theoretisches Wissen in der Praxis wiederzufinden. Am Ende wurde mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise angetreten.


08.03.2016

Berufsschule ist Partner der Stammzellspenderdatei

OTZ 16.04.2016

57 potenzielle Stammzellenspender der Berufsschule in der Geraer Enzianstraße haben sich typisieren und als Spender registrieren lassen. Sie sind jetzt "Partner fürs Leben".

Gera (OTZ). Seit dieser Woche ist die Geraer Berufsschule "Dr. Eduard Amthor" Partnerschule der Deutschen Stammzellspenderdatei. Die Plakette "Partner fürs Leben" beweist das.

Plakette

Alle 45 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Leukämie. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder fünfte Patient findet keinen Spender. Nur 30 Prozent der Patienten finden einen verwandten Spender, alle anderen sind auf nicht verwandte Spender angewiesen. Mit dem Schulprogramm "Heimat für Lebensretter" sucht die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) junge Menschen, die beim Kampf gegen Blutkrebs unterstützen. Gymnasien, Gesamtschulen und berufliche Schulen sind aufgerufen, eine Registrierungsaktion an ihrer Schule zu organisieren. Über 193 000 Schüler haben bereits mitgemacht und durch ihr Engagement das Leben vieler Patienten gerettet, heißt es. In Gera fand die Aktion bereits im März statt. In zwei kurzen Vorträgen erfuhren über 200 Schüler Informatives zu "Blutkrebs und Stammzellspende". Anschließend hatten alle, die mindestens 17 Jahre alt sind, die Möglichkeit, sich als potenzielle Stammzellspender aufnehmen zu lassen. Davon machten 57 Schüler und Lehrer Gebrauch.


08.03.2016

Praxistag bei "ELECTRONICON always in charge" in Gera

Am 08.03.2016 erlebte die Klasse BFS 14 mit den Lehrerinnen für fachpraktischen Unterricht Frau Linstedt und Frau Schneeweiß einen Praxistag der besonderen Art.

Auf der Agenda standen neben der offiziellen Begrüßung im Unternehmen eine Unternehmensvorstellung in englischer Sprache. Herr Schmidt, Auszubildender Industriekaufmann, präsentierte den Berufsfachschülern, mit welch sprachlicher Relevanz man weltweit mit Lieferanten und Kunden kommunizieren muss, um am Markt präsent zu sein.

Klassenfoto

Während eines gemeinsamen Rundgangs verschafften sich die Schüler und Schülerinnen einen interessanten Überblick zur Produktion und Lieferung von Leistungskondensatoren für anspruchsvolle Anwendungen der Leistungselektronik in der ganzen Welt. Ein berufsbezogenes Quizz und Praxisaufgaben brachten Abwechslung in diese Begehung.

Besonders aktuell und praxisnah waren die Ausbildungsinformationen und Bewerbungstipps der Personalreferentin Frau Weyer. Es wurden alle Berufsbilder in den technischen und kaufmännischen Bereichen vorgestellt. Wertvolle Informationen wurden direkt aus der Sicht des Unternehmens in Bezug auf den Aufbau, die Struktur und Form sowie den effizienten Versand der Bewerbungsunterlagen verdeutlicht.

Wir bedanken uns bei den Referenten Frau Weyer, Personalreferentin und Herrn Schmidt, Auszubildender sowie den Mitarbeitern in der Produktion vor Ort für diesen erlebnisreichen Praxisbezug.

(Text: Daniela Schneeweiß, Foto: Juliane Weyher)


01.03.2016

"Nachtschicht" im HUB Leipzig

"Wie gelangen Sendungen von China bis an unsere Haustür?" Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler unserer Berufsschule nach, die eine Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen absolvieren.

In den Abendstunden des 1. März 2016 startete die Klasse des 1. Ausbildungsjahres gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Frau Lange und der Fachlehrerin Frau Kölbel zu einer Exkursion in das DHL-Luftdrehkreuz Leipzig. Auf 2 Millionen Quadratmetern Fläche präsentiert sich Europas modernster Umschlagplatz für Luftfracht. Nach dem Sicherheits-Check, der exakt den Sicherheitskontrollen auf Flughäfen entspricht und den sämtliche Mitarbeiter und Besucher absolvieren müssen, ging es in das Verwaltungsgebäude. Hier wurde zunächst ein Einführungsfilm mit interessanten Informationen rund um das HUB (Hauptumschlagsbasis) gezeigt. Anschließend startete die spannende Tour durch das Verteilerzentrum, den Hangar und das Vorfeld. Die Klasse konnte alle Arbeitsprozesse aus sicherer Entfernung beobachten und wurde sicher bei manchen Arbeitsschritten an ihre eigenen Tätigkeiten bei der Deutschen Post AG erinnert.

(Text: Anette Lange)




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